Was tun gegen die lästigen Röllchen? Einige Fitness-Experten schwören auf Slow Carb. imago/Shotshop

Wer ein paar Pfunde abnehmen möchte, kommt an „Low Carb“ nicht vorbei – bei der Methode wird versucht, den Verzehr von Kohlenhydraten („Carbs“) auf ein Minimum zu reduzieren. Aber: Haben Sie schon einmal von „Slow Carb“ gehört? Bei dieser Diät dürfen Kohlenhydrate gegessen werden, aber nur bestimmte. Nämlich sogenannte „langsame Kohlenhydrate“, wie sie beispielsweise in Hülsenfrüchten zu finden sind.

Diät mit „Slow Carb“: Diese Regeln müssen Sie unbedingt beachten!

Der Trick: Diese Kohlenhydrate bestehen aus Nahrungsfasern, die sehr ballaststoffreich sind – der Körper kann sie nur schlecht verdauen, weshalb sie im Verdauungstrakt viel Wasser aufsaugen. Ein schnelles Sättigungsgefühl stellt sich ein – und das hält länger an.

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Wer die Diät probieren möchte, muss aber einiges beachten. So gibt es Beispielsweise Lebensmittel, die absolut verboten sind. Brot, Reis, Kartoffeln und Nudeln, aber auch Mais und Müsli sind absolut verboten. Genauso wie Zucker! Stattdessen kommen Bohnen und Linsen auf den Speiseplan – in den unterschiedlichsten Varianten. Kidneybohnen, grüne Bohnen, schwarze und weiße Bohnen, normale Linsen und rote Linsen bringen dennoch Abwechslung auf den Tisch.

Außerdem kann jede Menge Gemüse gegessen werden, Fleisch in allen Varianten – und Fisch. Aber Vorsicht:  Panieren ist tabu. Jede Mahlzeit sollte zudem aus den für die Diät drei wichtigen Komponenten bestehen – Proteine (aus Eiern oder Fleisch), Gemüse und Hülsenfrüchte. Vor allem letztere sind wichtig, denn sie machen satt. Wer Hunger-Attacken bekommt, hat davon zu wenig gegessen. Als Snack zwischendurch, falls der Magen knurrt, bietet sich Gemüse an. Zu den Mahlzeiten darf man sich aber richtig satt essen!

Regeln für „Slow Carb“: Einmal in der Woche darf richtig gesündigt werden

Auch für das Trinken gibt es Regeln. Verboten ist beispielsweise Milch, denn: Wer darauf verzichtet, beschleunigt den Abbau von Fett. Kaffee also besser schwarz trinken. Ansonsten ungesüßte Tees und Wasser. Bitte keine Softdrinks und Fruchtsäfte! Die schleusen zu viel Zucker in den Körper- Was übrigens auch für Obst gilt – der Fruchtzucker tut in großen Mengen nicht gut.

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Und zum Schluss: Wichtig ist auch ein sogenannter „Cheat Day“. An einem Tag in der Woche ist ALLES erlaubt. Also: Futtern und naschen Sie, was das Zeug hält. Das kurbelt den Stoffwechsel an – und sorgt dafür, dass man den Rest der Woche keine Lust mehr auf die Sünden hat.