Endlich liegt Spargel wieder in den Auslagen. Imago/Jürgen Held

Die Spargelzeit steht in den Startlöchern. In den Geschäften liegen schon die ersten Stangen aus. Für Spargelfans heißt das: Ab in den Laden und dann an den Herd. Entweder werden die weißen Stangen klassisch gekocht und mit Sauce Hollandaise angerichtet, oder die grünen Stangen werden gegrillt oder gebraten. Doch es geht auch ganz ohne Hitze. Denn Spargel kann problemlos auch roh gegessen werden. Doch es gibt einige Fakten, die Sie kennen sollten, bevor Sie in die rohen Stangen beißen!

Spargel roh essen: Das müssen Sie wissen

Die gute Nachricht einmal vorneweg: Spargel ist im rohen Zustand nicht giftig, sondern genießbar. Zudem sind viele der Nährstoffe, die im Spargel stecken, in deutlich größerer Menge in den Stangen enthalten, wenn sie dabei nicht großer Hitze ausgesetzt sind. So sind Vitamin C und die B-Vitamine 1 und 9 durchaus hitzeempfindlich. Insgesamt gilt aber: Wenn Spargel nicht übergart ist, sind auch nach dem erhitzen noch genug Näherstoffe enthalten.

Einige, wie die antioxidativ wirkende Ferulasäure, kann der Körper aber erst nach dem Erhitzen verwerten. Das behauptet zumindest die britische Ernährungs-Expertin Kerry Torrens in einem Artikel für die BBC.

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Ob grüner Spargel oder weißer Spargel: Beides hat seine Liebhaber. Imago/Shotshop

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Wer sich dennoch entscheidet, den Spargel auch einmal roh zu probieren, sollte aber vorher wissen, worauf er sich einlässt. Denn nicht nur in Sachen Nährstoffe gibt es Unterschiede - sondern auch beim Geschmack. Das typische Spargelaroma entwickelt sich erst bei der Zubereitung. Vorher hingegen erinnert er eher an Erbsenschoten und soll sogar leicht nussig schmecken.

Idealerweise sollte in solchen Fällen zu dünnen Spargelstangen gegriffen werden. Denn die dickeren können sehr herb und bitter schmecken. Am besten machen sich die rohen Spargelstangen übrigens in einem Salat mit knackigen Radieschen und fruchtigen Kirschtomaten

Das Rezept für einen Salat mit rohem Spargel

Sie brauchen für 4 Personen 250 Gramm weißen Spinat, 250 Gramm grünen Spinat, 1 rote Zwiebel, 1 Bund Radieschen, 100 Gramm Kirschtomaten, ½ Bund Petersilie, ½ Beet Kresse, 2 Esslöffel weißer Balsamico, 5 Esslöffel Olivenöl, 1 Teelöffel Agavendicksaft, ½ Teelöffel Senf, Salz, Pfeffer.

So geht's: Als erstes schälen Sie den weißen Spargel und entfernen von den weißen und grünen Stangen die holzigen Enden. Dann schneiden Sie die Spargelstangen in dünne, schräge Scheiben.

Die Zwiebel wird fein gewürfelt, die Radieschen in feine Scheiben geschnitten und die Kirschtomaten halbiert. Die Petersilie wird gehackt und die Kresse aus dem Beet geschnitten Alles kommt nun zusammen in eine Schüssel.

In einer anderen Schüssel rühren Sie nun aus dem Olivenöl, dem Balsamico, dem Agavendicksaft, dem Senf, sowie Salz und Pfeffer ein leckeres Dressing an.

Das geben Sie nun über den Salat und mengen alles kräftig durch. Nehmen Sie dafür ruhig die Hände. Wenn alle Zutaten etwas vom Dressing abbekommen haben, kann der Salat mit rohem Spargel serviert werden.

Guten Appetit!