Im Frühling kochen viele gern Erdbeer-Marmelade – aber wie gelingt sie? Mit diesem Rezept und den KURIER-Tricks klappt es garantiert! imago/Westend61

Nach und nach beginnt auch in Deutschland die Beeren-Saison – in den Supermärkten gibt es sie bereits, die leckeren, prallen, süßen, roten Erdbeeren. Und bald werden die Verkaufsstände auch wieder überall die Straßen schmücken. Viele Menschen gehen auch auf die Felder, pflücken selbst. Aber: Was tun mit den leckeren Beeren? Marmelade kochen! Als Brotaufstrich sind die süßen Früchte wirklich ein Genuss. Hier kommt die einfache Anleitung für die beste Erdbeermarmelade der Welt – mit wichtigen Tipps, damit es auch klappt.

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Erdbeermarmelade kochen: Mit diesen Tricks klappt es garantiert

Das Grundrezept für Erdbeermarmelade ist simpel – doch damit auf dem Weg ins Glas alles klappt, sollten Hobby-Köche einige Tipps beachten. Es geht schon bei den Gläsern los: Viele benutzen alte Gläser zum Aufbewahren der Marmelade, etwa von gekauften Frucht-Aufstrichen, Gemüse oder Obstkonserven oder sogar sauren Gurken.

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Mit ein paar einfachen Kniffen wird aus den saftigen Erdbeeren eine leckere Erdbeermarmelade. imago/westend61

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Das ist jedoch nicht immer eine gute Idee, denn schon leichte Beschädigungen am Deckel können dafür sorgen, dass das Glas nicht mehr sicher schließt, dass sich kein Vakuum bilden kann und die Marmelade verdirbt. Besser: Gläser kaufen. Das ist gar nicht teuer: Für wenig Geld (rund 5 Euro) gibt es in den gängigen Drogeriemärkten Sets mit sechs Marmeladengläsern. Die sind garantiert sauber, unbeschädigt, geben mehr Sicherheit im Umgang mit der Marmelade.

Abspülen oder Gläser auskochen: Wie bereitet man Marmeladengläser vor?

Vor dem Kochen der Marmelade sollte alles vorbereitet werden – und man sollte die Gläser vorsichtshalber noch einmal reinigen. Gläser und Deckel am besten in die saubere Spüle geben und alles mit kochendem Wasser übergießen. So werden die einzelnen Teile noch einmal gespült, das heiße Wasser tötet zudem Keime ab. Alles kurz ziehen lassen, dann herausnehmen, das Wasser ausschütten und abschütteln und Gläser und Deckel auf die saubere Arbeitsplatte stellen.

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Manche schwören auch darauf, die Gläser zu sterilisieren. Dafür werden Gläser und Deckel in einen großen Topf mit kochendem Wasser gegeben und für etwa 10 Minuten gekocht. Das tötet zuverlässig Keime ab. Es gibt allerdings unterschiedliche Meinungen dazu, ob es bei Marmelade wirklich nötig ist. Je nach Kalkgehalt des Wassers kann es außerdem passieren, dass die Gläser danach mit einem grauen Schleier überzogen sind.

Kalkschicht auf Marmeladengläsern: Das können Sie dagegen tun

Das ist aber nicht schlimm: Der Kalk schadet der Marmelade nicht. Von außen kann er später, wenn die Marmelade fertig ist, mit einem weichen Lappen mit etwas Essig entfernt werden. Sind die Gläser vorbereitet, stellen Sie außerdem eine Untertasse in den Gefrierschrank. Das wird für die spätere Gelierprobe wichtig, mit wird getestet, ob die Marmelade fest wird.

Die Ränder der Gläser sollten unbedingt sauber bleiben – sonst kann es passieren, dass die Marmeladengläser nicht richtig schließen und die Erdbeermarmelade verdirbt. imago/shotshop

Dann wird die Marmelade gekocht. Sie brauchen dafür 1 Kilogramm Erdbeeren, 500 Gramm Gelierzucker 2:1 und etwas Vanilleextrakt. Die Beeren waschen, putzen und in einen großen Topf geben. Mit dem Pürierstab gründlich pürieren. Dann Vanilleextrakt und Gelierzucker mit einem Schneebesen einrühren – die Vanille-Menge richtet sich nach dem Geschmack. Alles aufkochen lassen und gemäß der Packungsanleitung des Zuckers köcheln lassen.

Gelierprobe beim Marmelade kochen: So klappt es ganz sicher

Dann ist die Gelierprobe dran: Auf die kalte Untertasse aus dem Tiefkühlschrank wird etwas von der Erdbeermarmelade gegeben – wenn sie geliert, ist sie fertig. Dann kommt die kochend heiße Marmelade ins Glas –die Glasränder sollten dabei sauber bleiben, damit nichts das im Glas entstehende Vakuum bremst. Tipp: Das saubere Einfüllen geht am besten mit einem Trichter und einer Schöpfkelle (beides vorher mit heißem Wasser abspülen!).

Die Gläser müssen randvoll werden, nur wenig Platz darf bleiben. Nach dem Einfüllen kommt sofort der Deckel drauf. Dann umdrehen, auf den Deckel stellen und fünf Minuten stehen lassen. Dann wieder richtig herum drehen. Nach dem Abkühlen kann bei Gläsern mit Schraubdeckel gut erkannt werden, ob alles geklappt hat: Wenn sich der Deckel nach innen wölbt, hat das Glas ein Vakuum gezogen und ist luftdicht verschlossen.

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Tipp: Das Grundrezept für Marmelade kann auch wunderbar verfeinert werden. Wer es etwa mag, wenn das Frühstücksbrötchen einen Schwips bekommt, kann den Aufstrich auch mit Alkohol, beispielsweise Rum oder Likör, verfeinern. Wichtig: Der Alkohol sollte erst ganz am Schluss in die Marmelade gegeben werden, wenn sie nicht mehr kocht, sonst verfliegt er zu schnell. Guten Appetit!

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