Für den perfekten Smoothie braucht es gar nicht viel. Foto: imago images/Panthermedia

Fünf Portionen Obst und Gemüse sollten es schon sein auf dem täglichen Speiseplan. Klingt viel. Ist aber wichtig. Wer sich schwertut mit der Menge, der ist mit einem köstlichen Smoothie gut beraten. Damit lässt man sich gleich mehrere Portionen auf einmal schmecken. Zwei Äpfel, drei Karotten – schwupps, schon hat man seinen Tagesbedarf gedeckt. Dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Alles, was man für die Zubereitung der Smoothies braucht, sind ein Mixer, ein paar Früchte und Gemüse aus Obstkorb, Gemüsefach oder Tiefkühltruhe – und Fantasie. Hier kommen sechs Tipps für das ultimative Geschmackserlebnis.

Tipp 1: Die richtige Süße ohne Zucker

Süßes schmeckt immer besser. Doch bei selbst gemachten Smoothies sollte möglichst kein Zucker (und auch kein Ersatz wie Honig) verwendet werden. Also muss die Süße aus den Früchten kommen. Neben Bananen sind sehr reife Pfirsiche, Blaubeeren, Erdbeeren, Birnen, Weintrauben oder Ananas die perfekten Zuckerlieferanten. Auch junge Möhren können angenehm süßlich sein.

Lesen Sie auch: Können Smoothies frisches Obst ersetzen? Diese Noten gibt Stiftung Warentest den fertigen Früchte-Drinks >>

Tipp 2: So wird es schön cremig

Damit der selbst gemachte Smoothie soft auf der Zunge zergeht, muss mindestens eine Zutat mit hinein, die beim Mixen für Cremigkeit sorgt – hier eignen sich vor allem Bananen, Mangos, Papayas und Avocados. Wer Milchprodukte in seinem Drink mag, kann auf Joghurt oder Quark zurückgreifen.

Tipp 3: Mit Gemüse bitte – auf die Sorte kommt es an

Grüne Smoothies gelten als besonders gesund. Leider enthalten Blattgemüse und Salate oft Bitterstoffe – und die sind nicht gerade lecker. Milde Sorten sind etwa Kopf-, Eisberg- und Feldsalat sowie Babyspinat. Klingt erst mal gewöhnungsbedürftig, ist aber lecker und richtig gesund.

Lesen Sie auch: Mythen auf dem Prüfstand: Das sind die 5 größten Ernährungs-Irrtümer >>

Tipp 4: Äpfel gehen immer

Hätten Sie es gewusst: Äpfel sind das älteste Fast Food der Welt. Man hat sie eigentlich immer im Haus. Klar, dass sie im Smoothie nicht fehlen sollten. Zusammen mit ein paar Tiefkühl-Beeren und etwas Joghurt lässt sich so jederzeit schnell ein köstlicher Smoothie selbst machen.

Tipp 5: So sorgen Sie für den Extra-Kick

Nicht nur die Konsistenz, auch der Geschmack kann durch Nuss- oder Mandelmus einen Kick bekommen. Dazu enthalten Nüsse und Samen Fette, durch die die fettlöslichen Vitamine besser aufgenommen werden können. Für ein Extra gesunder Fette kann auch ein Teelöffel Lein-, Raps- oder Walnussöl sorgen. Schokoladig wird es mit einer Prise Kakao.

Lesen Sie auch:  Wie gesund leben Vegetarier und Veganer? >>

Tipp 6: Der Mixer macht’s

Wer auf den Geschmack gekommen ist, Smoothies selbst zu machen, sollte sich überlegen, in einen Hochleistungsmixer zu investieren. Denn normale Haushaltsmixer machen den Job zwar auch, schaffen aber eine weniger cremig-schaumige Konsistenz.