Knackige Karotten sind ein leckerer Snack. Imago/Yay Images

Karotten sind in der Küche vielseitig einsetzbar. In Suppen, Aufläufen, in einer leckeren Bolognese, in Smoothies oder eben als Rohkost. Für letztere muss die Karotte aber vor allem eines sein: knackig und das ist oftmals bereits einige Tage nach dem Kauf schon nicht mehr der Fall. Dann muss man sie entweder in einem der oben genannten Gerichte verkochen – oder man wendet einen einfachen Trick an, mit dem man die Möhren wieder hart und knackig bekommt!

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So einfach bekommen Sie Ihre Karotte wieder knackig

Alles, was Sie dazu brauchen, müssten Sie im Normalfall zuhause haben: Ein hohes Glas (etwa ein Bierglas) und kaltes Wasser aus der Leitung. Denn wenn Karotten weich sind, liegt das vor allem daran, dass sie Wasser verloren haben – und das kann man ihnen mit einem ziemlich einfachen Trick wieder zuführen.

Und so geht's: Stellen Sie die Karotten in das Glas, sie sollten nach Möglichkeit nicht herausragen, und füllen alles mit kaltem Wasser auf. Dann stellen Sie das glas für acht Stunden in den Kühlschrank. Danach sollten Sie wieder frisch und knackig sein. Obacht: Wenn die Karotten besonders weich sind, kann es länger dauern, bis die Karotten sich rehydriert haben.

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So genormt wie im Supermarkt sehen die Karotten aus dem Garten oder vom Biohof oft nicht aus. Schmecken tun sie trotzdem. Imago/Chromorange

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Übrigens: Möhren sind nicht das einzige Gemüse, das Sie mit diesem Trick wieder knackig machen können. Auch bei Radieschen und anderen Rüben funktioniert das ganz hervorragend. So schmeckt Ihr Gemüse länger gut und Sie müssen im Zweifel weniger wegwerfen.

Karotten: Das macht die Möhren so gesund

Es gibt viele Gründe, regelmäßig Karotten in verschiedenen Gerichten, aber auch als Rohkost in die Nahrung einzubauen. Da wären zunächst einmal die auffälligen Gründe: Sie sind kalorienarm, reich an Ballaststoffen und vielen Vitaminen; darunter Vitamin A, das gut für Augen und Immunsystem ist.

Lediglich der glykämische Index von Karotten ist wegen der enthaltenen Stärke und dem enthaltenen Zucker nicht sonderlich gut. Heißt: Der Blutzuckerspiegel schnellt nach dem Essen in die Höhe. Allerdings gilt das vor allem für gekochte Karotten. Bei rohen Möhren ist der glykämische Index unbedenklich.

Positiv wirken sich hingegen die enthaltenen Farbstoffe aus. Beta-Carotin wird im Körper zu Vitamin A umgewandelt, Polyethin kann laut neuesten Studien zum Schutz vor Leukämie und Krebszellen beitragen und Lycopin ist ein Antioxidans, das in vielen roten Früchten vorkommt und das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen verhindert.