Für den perfekten Kaffeegenuss sollte man den Kaffee immer frisch mahlen und direkt aufbrühen. imago images/Panthermedia

In Deutschland ist Kaffee das beliebteste Getränk – noch vor Bier und Mineralwasser! Jeder Deutsche trinkt durchschnittlich zwei Tassen am Tag. Das ist auch kaum verwunderlich. Denn vor allem der gute alte Filterkaffee oder ein Espresso haben den einen oder andere gesundheitlichen Vorteil. Doch wie bereitet man das schwarze Gold richtig zu? Kein Scherz – es gibt fünf Fehler, die fast jeder beim Kaffeekochen macht. Sie auch?

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Kaffee im Kühlschrank

Für viele sind es Kindheitserinnerungen, die dabei hochkommen. Schon wenn Mutti oder Vati ihren frisch gemahlenen Kaffee damals in den Kühlschrank gestellt haben, verbreitete sich der wunderbare Duft bei jedem Öffnen der Kühlschranktür in der Küche.

Verbreitet ist auch das Gerücht, dass sich Kaffee im Kühlschrank länger frisch hält. Das Gegenteil ist der Fall. Zwar nimmt Kaffee im Kühlschrank unangenehme Gerüche auf und verbreitet einen leckeren Duft. Leider verliert der Kaffee so aber auch deutlich an Aromen. Kaffee im Kühlschrank ist also ein No-Go. Besser lagert man Kaffee luftdicht und dunkel im Küchenschrank.

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Alter Kaffee

Lagern Sie den Kaffee zu lange, verliert der Kaffee an Geschmack und kann sogar bitter werden. Vor allem, wer sich nur hin und wann einen Tasse gönnt oder wer die Kaffeemaschine nur zum Leben erweckt, wenn er Besuch hat, läuft Gefahr, dass der Kaffee alt wird und nach dem Aufbrühen wenig lecker ist.

Kaffee vorher mahlen

Wer morgens Zeit sparen möchte, mahlt seinen Kaffee schon am Abend vor. Was für ein fataler Fehler. Denn auch, wenn das am nächsten Morgen schnell geht: Das Aroma ist futsch. Kaffee sollte man immer direkt nach dem Mahlen aufbrühen. Von daher ist auch fertig gemahlener Kaffee aus dem Laden nicht optimal.

Seinen Kaffee sollte man nicht mit kochendem Wasser aufbrühen. imago images/Panthermedia

Aufbrühen mit kochendem Wasser

Nie – wirklich niemals! – sollten Sie Kaffee mit kochendem Wasser aufbrühen. Denn das ist viel zu heiß. Es ist der wohl weitverbreitetste Fehler überhaupt: Doch wer seinen Kaffee mit kochendem Wasser übergießt, verbrüht ihn damit. Warten Sie nach dem Wasserkochen einige Augenblicke: Hat das Wasser nur noch knapp 90 Grad, schmeckt der Kaffee besser und ist schonender für den Magen.

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Schlechte Wasserqualität

Auch Fehler Nummer fünf ist leider weit verbreitet: qualitativ schlechtes Wasser. Dabei beeinflusst die Wasserqualität den Kaffee natürlich auch. Ist es zu weich, sollte man besser zu Mineralwasser greifen. Ist das Leitungswasser hingegen zu hart, kann man es mit einem Wasserfilter entkalken. Tipp für alle Hauptstädter. Das Berliner Leitungswasser ist vergleichsweise hart.