Es muss nicht immer Schokolade sein, es gibt auch andere Lebensmittel, die glücklich machen. imago images/Panthermedia

Wer kennt das nicht: Einem Kind, das traurig ist, wird schnell mal eben ein Stück Schokolade in den Mund gesteckt und schon ist alles wieder gut. Aber warum eigentlich? Warum macht Schokolade glücklich, Brokkoli aber eher nicht? Neben der psychologischen Komponente hilft auch ein Blick auf die Inhaltsstoffe, das Rätsel zu lösen. Hier kommen sie: Die elf Lebensmittel, die nachweislich glücklich machen.

Ananas: Sie gehört zu den Serotonin-Stars unter den Früchten: süß, trotzdem gesund und macht glücklich. Eine Ananas enthält besonders viel Tryptophan. Die Aminosäure hilft, den Botenstoff Serotonin, der als Glückshormon bekannt ist, zu bilden.

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Avocados: Die als Superfood bekannten grünen Früchte sind voller wichtiger Folsäure. Ein niedriger Folsäurespiegel wird mit einem höheren Risiko für Depressionen in Verbindung gebracht, weil er unter anderem direkte Auswirkungen auf die Produktion des Glückshormons Serotonin hat. Wer gut versorgt ist mit Folsäure, ist also glücklicher.

Auch Chilis zählen zu den Lebensmitteln, die glücklich machen

Bananen: Herrlich lecker sind auch diese natürlichen Stimmungsaufheller! Bananen enthalten viel Tryptophan, das zu Serotonin umgewandelt wird. Serotonin kann nachweislich innere Unruhe lindern, da es die Stimmung reguliert.

Blaubeeren: Beeren sind echte Kraftpakete: Es gibt Studien, die belegen, dass diese die Stimmung verbessern können. In ihnen stecken jede Menge gesunde Antioxidantien. Die binden freie Radikale und können so Entzündungen verhindern. Auch wichtig: Flavonoide. Sie aktivieren verschiedenste Zelltypen des Immunsystems.

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Chili: Da brennt Ihnen der Mund schon beim Lesen? Gut so! Auch Schärfe und Schmerz können Glück erzeugen: So werden durch den Schmerzreiz, den scharfes Essen verursacht, auch Endorphine ausgeschüttet – also Hormone, die glücklich machen.

Sie lieben Fisch? Gut so! Denn er gehört zu den Lebensmitteln, die glücklich machen. imago images/Panthermedia

Dunkle Schokolade: Warum greifen wir bei Stress oder Trauer am liebsten zu Schokolade? Das könnte daran liegen, dass Kakaosamen die Ausschüttung des Neurotransmitters Dopamin im Gehirn anregen – und der für Glücksgefühle zuständig ist. Außerdem stecken auch in dunkler Schokolade jede Menge Flavonoide, die wie bei den Blaubeeren generell die Stimmung heben können.

Fisch: Fisch wird eine Depressionen vorbeugende und lindernde Wirkung nachgesagt. Das belegen Studien der amerikanischen Gesundheitsbehörde: Je mehr Fisch in einem Land verzehrt wird, desto seltener werden dort demzufolge Depressionen festgestellt. Eine finnische Studie unterstützt diese These: Probanden, die seltener als einmal pro Woche Fisch aßen, hatten demnach ein 31 Prozent höheres Erkrankungsrisiko als diejenigen, die häufiger Fisch verzehrten. Der Grund sind wohl die Omega-3-Fettsäuren, die ähnlich wie einige Antidepressiva in den Gehirnstoffwechsel eingreifen.

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Lebensmittel, die glücklich machen, können auch kalorienarm sein

Nüsse: Nüsse sind super gesund. Und sie stecken wie Bananen voller Tryptophan, das zur Produktion des Glückshormons Serotonin beiträgt.

Darf’s ein bisschen schärfer sein? Egal ob Chili oder Peperoni – scharfe Lebensmittel machen glücklich. imago images/Westend61

Peperoni: Wie war das noch mal mit dem scharfen Essen? Genau: Wie auch bei den Chilis werden beim Essen von Peperoni Endorphine ausgeschüttet. Und die machen nun mal glücklich.

Schwarzer Tee: Hier sieht es ähnlich aus wie beim Kaffee. Auch beim schwarzen Tee ist es das Koffein, das den Körper in Schwung bringt und uns damit glücklicher macht. Der große Vorteil: Tee hat keine Kalorien.

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Trockenfrüchte: Trockenfrüchte (z.B. Datteln und Feigen) haben zwei glückssteigernde Inhaltsstoffe: das Tryptophan (was wir schon von der Banane kennen) und viel Magnesium, das uns resistenter gegen Stress macht. Also greifen Sie ruhig öfter zu.

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