Lecker! Berliner KURIER/ Dajana Rubert

Wer in der DDR groß geworden ist, dem wird jetzt schon beim Lesen dieser Zeilen das Wasser im Munde zusammenlaufen. Kein Essen landete in der DDR so oft auf Familientischen, in Schul- und Kantinentheken wie Wurstgulasch. Warum? Weil er so einfach und dabei so genial lecker ist. Wir verraten, wie er gemacht wird.

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Tipp: Dieses Familienessen schmeckt auch den Kleinsten. Man kann Reste des Wurstgulaschs prima für später einfrieren und er ist super günstig. Wenn man davon ausgeht, dass die passierten Tomaten für 90 Cent zu haben sind, die Fleischwurst 2 Euro und das halbe Glas Gurkensticks 1 Euro kostet, dazu 20 Cent für Zwiebeln kommen und man Gewürze und Öl sowieso da hat, dazu kommen 500 Gramm Nudeln für knapp 50 Cent – dann hat man im Nu ein Essen für rund 1,15 Euro pro Portion gezaubert. Mehr für weniger geht wirklich nicht!

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Zutaten für Wurstgulasch (ca. 4 Portionen)

  • 1 Liter passierte Tomaten 
  • 400 Gramm Fleischwurst 
  • 10 Gurkensticks (süß-sauer eingelegt) 
  • 2 mittelgroße Zwiebeln
  • 2 EL Öl
  • 1,5 EL Zucker
  • 2 TL Salz
  • 1 TL Pfeffer
  • 2 TL Paprikapulver

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Kann man auch mit Paprika und Würstchen machen: Wurstgulasch. imago

Und so wird der Wurstgulasch gemacht:

1.       Zwiebeln und Fleischwurst würfeln und in einem großen Topf mit Öl anbraten.

2.       Passierte Tomaten dazugeben und aufkochen.

3.       Gurkensticks klein schneiden und zum Wurstgulasch dazugeben.

4.       Mit Zucker, Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen.

5.       10 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen.

Guten Appetit!  

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Übrigens: Wurstgulasch gibt es natürlich in diversen Variationen. Die einen mögen es, wenn reichlich Paprika darin ist (war in der DDR eher nicht üblich, weil Gemüse teuer war). Die anderen nehmen statt Fleischwurst klassische Wiener Würstchen. Im Grunde kann man viele Reste in dem Essen verwerten. Es ist immer schnell gemacht und super lecker.

Als Beilage zum Wurstgulasch sind Nudeln natürlich ein Muss!