Sogar auf Magerkost können Sie mit dieser Methode verzichten. Imago Images

So viele quälen sich, um ein paar Kilos loszuwerden! Spartipps gibt’s nicht nur, wenn es ums Geld geht, sondern auch bei Kalorien. Das Schöne ist: Einige dieser Kniffe fallen auf dem Teller kaum auf und helfen dennoch beim Abnehmen. Der KURIER verrät die Geheimnisse schlanker Menschen:

Geheimnis 1:

Wer zu wenig schläft, wird eher dick: Klingt zunächst paradox, weil wir im Schlaf ja weniger Kalorien verbrennen. Tatsächlich wächst aber das Risiko, dick zu werden, je weniger wir zur Ruhe kommen. Mediziner vermuten, dass dieses Phänomen unter anderem mit den Hormonspiegeln zu tun hat: Bei ausreichendem Schlaf sind die den Appetit regulierenden Hormone im Gleichgewicht, bei Schlafmangel hingegen verändern sich ihre Werte, was zu gesteigertem Appetit und Gewichtszunahme führen kann. Schlafen Sie sieben bis acht Stunden pro Nacht, denn wer müde aufsteht, isst tagsüber locker 300 Kilokalorien mehr.

Schlafen Sie sieben bis acht Stunden pro Nacht, denn wer müde aufsteht, isst tagsüber locker 300 Kilokalorien mehr. Imago Images

Geheimnis 2:

Wer seine eigene Haut liebt, nimmt seltener zu! Die Erklärung: Frauen, die sich konsequent Zeit für die Körperpflege nehmen, sagen, dass sich nicht nur ihre Haut anders anfühlt. Es geht ihnen auch seelisch besser. Sie sind nicht mehr so leicht aus der Ruhe zu bringen, haben weniger Lust auf zuckerhaltige Naschereien – und bleiben quasi automatisch schlanker.

Geheimnis 3:

Ein weiteres Schlank-Geheimnis sind „Mini-Kuren“ wie beispielsweise ein fester Obsttag pro Woche. Denn schon ein Tag Abkehr von alten Gewohnheiten kann das Leben in neue, gesündere und schlankere Bahnen lenken!

Ein fester Obstag die Woche kann beim Abnehmen helfen. Imago Images

Geheimnis 4:

Den Heißhunger austricksen: Halten Sie ein „Notfall“-Programm bei Heißhunger parat: Gehen Sie eine Runde um den Block, rufen Sie eine Freundin an, hören Sie ihr Lieblingslied, räumen Sie Herumliegendes auf – kurz: lenken Sie sich ab. Nach 15 Minuten sind die Gelüste meistens verschwunden.

Geheimnis 5:

Schummeln Sie beim Backen: Verwenden Sie doch einfach mal ein Drittel weniger Zucker. Das werden Sie geschmacklich kaum merken. Und Sie können zum Beispiel das Fett mit Joghurt-Butter oder Diät-Margarine ersetzen.

Verwenden Sie beim Backen einfach mal weniger Zucker. Imago Images

Geheimnis 6:

Putzen Sie sich zwischendurch die Zähne! Der frische Geschmack verringert die Lust auf Süßes und Fettiges. Das Kauen von frischen Kräutern oder Kaugummi hat die gleiche Wirkung.

Geheimnis 7:

Gute Pfanne – weniger Öl: Öl gelangt schnell ins Visier von Kalorien-Sparfüchsen. Kein Wunder, denn dessen Energiedichte ist hoch: Ein Esslöffel stellt über 100 Kilokalorien bereit. Wie spart man da am besten? „Erst einmal lohnt es sich, eine Pfanne mit guter Beschichtung anzuschaffen. Dann braucht man beim Anbraten weniger Öl“, rät die Food-Bloggerin „Stef“ aus Wiesentheid in Bayern, die die Website „Frühlingszwiebel.com“ betreibt. Angebratenes lässt sich vor dem Servieren mit einem Küchentuch abtupfen und somit entfetten. Vorteil daran: Das Schnitzel schmeckt danach immer noch genauso gut. „Am besten ist es ohnehin, Fleisch und Fisch selbst zu panieren, vielleicht auch nur in Mehl zu wälzen“, rät die Ernährungstherapeutin und Autorin Doris Fritzsche aus Wolfenbüttel.

Auch die richtige Pfanne hilft beim Abnehmen. Imago Images

Geheimnis 8:

Kartoffeln abkühlen für weniger Kalorien: Reis, Kartoffeln oder Nudeln bieten ebenfalls etwas Spar-Potenzial – zumindest für die Geduldigen. „Wenn man diese Lebensmittel kocht, sie abkühlen lässt und am nächsten Tag aufgewärmt oder kalt verzehrt, haben sie etwas weniger Kalorien“, erklärt Abnehmcoach Saier. Das liegt daran, dass sich beim Abkühlen eine andere Form der Stärke in Nudeln, Kartoffeln und Co. bildet: resistente Stärke. Das ist eine Art Ballaststoff, der kaum verdaut werden kann. Dementsprechend zieht der Körper weniger Energie daraus. Schätzungen zufolge lassen sich durch resistente Stärke grob zehn Prozent der Kalorien einsparen.