Viel Salat und Gemüse, viel trinken: Abnehmen ohne Diät.  Foto:  imago images/Westend61

Es gibt sooo viele Diäten. Und jede verspricht den totalen Erfolg. Glauben Sie das? Seriöse Wissenschaftler jedenfalls halten das alles für Quatsch. Belasteter Körper, Jojo-Effekt, Mangelerscheinungen heißen die Risiken.

Es gibt gute Gründe - für das Abnehmen und für den Verzicht auf Diäten! Was also soll ich tun? Beachten Sie einfach die Grundregeln der Wissenschaftler. Die Ursachen, warum wir Gewicht zunehmen oder verlieren, sind nämlich immer dieselben. Und sie ersparen sich die Quälerei. 

Der Vorteil vom Verzicht auf Diäten

Wer seine Gewohnheiten umstellt, statt einer vorgegebenen Diät zu folgen, der hat auch langfristig gute Aussichten, sein Wunschgewicht zu erreichen und zu halten. Sie leben gesünder, ohne verzichten zu müssen. Es funktioniert auch ohne Diät. Wenn Sie diese Regeln beachten: 

Die 6 Grundregeln für ein Abnehmen ohne Diät


Regel 1: Ohne Kaloriendefizit geht nichts

Ausschlaggebend dafür, ob Sie Gewicht verlieren oder zunehmen, ist und bleibt das Defizit zwischen verbrannten und verspeisten Kalorien. Nehmen wir weniger Kalorien zu uns, als wir verbrauchen, greift der Körper auf die im  Fettgewebe gespeicherte Energie zurück.

Es gibt zwar Möglichkeiten den Fettstoffwechsel anzukurbeln. Das Kaloriendefizit bleibt aber ausschlaggebend für den Gewichtsverlust. Dieses Defizit sollte  nicht höher als 300 Kalorien am Tag sein. Ansonsten reduziert der Körper  den Grundumsatz und beginnt teilweise auch Energie aus der Muskulatur zu gewinnen. Folgen: Das Abnehmen wird schwerer, die Muskulatur baut ab, es droht der Jojo-Effekt.

Regel 2:  Aktiver Stoffwechsel 

Je aktiver der eigene Stoffwechsel ist, umso besser funktionieren auch die Abläufe der Energiebereitstellung. Sport und auch Intervallfasten funktionieren effektiver, die Fettstoffwechselreaktion beschleunigt sich. Dafür sind wichtig: 

- Viel Wasser trinken

Ein ausgeglichener Flüssigkeitshaushalt ist das Fundament für alle Stoffwechselabläufe. Empfohlen wird, mindestens 1,5 Liter Wasser am Tag zu trinken. Besser noch 2 bis 3 Liter täglich.

- Ausgewogen ernähren

Durch eine ausgewogene Ernährung beeinflussen wir positiv unsere Verdauung und eine gute Nährstoffverteilung. So bilden wir die Basis für fast alle Stoffwechselprozesse

- Sport

Auch durch Bewegung profitiert der Stoffwechsel. Sport ist wichtig für den Lymphfluss. Ein trainiertes Herz-Kreislauf-System verbessert die Stoffwechselreaktionen.

Regel 3: Gesunde Ernährung

Wer gesund abnehmen will, der braucht eine gesunde Einstellung zu seinem Körper. Konzentrieren Sie sich darauf, was Sie als gesunde Alternative essen können, statt immer nur darauf zu achten, auf was Sie verzichten sollen.  Einfache Grundregeln statt strikte Gesetze nehmen dem Abnehmen den Stress-Faktor und machen die Umstellung der Ernährungsgewohnheiten leichter. Für eine gesunde Ernährung sind diese Grundregeln entscheidend:

Regeln für ausgewogene Ernährung

  • Gemüse sollte den Hauptteil der Nahrung ausmachen
  • Fisch und Fleisch in Maßen
  • Vielseitig und abwechslungsreich essen
  • Wenig Fertigkost
  • Nahrung schonend zubereiten
  • Vollkorn bevorzugen

Regel 4:  Mit Sport abnehmen ohne Diät

Durch Sport allein können sie zwar nicht konsequent Gewicht reduzieren, aber Bewegung kann das Abnehmen deutlich erleichtern. Herz-Kreislauf-Training kurbelt den Stoffwechsel an, der Energieumsatz wird  erhöht. Und: Wer Sport treibt, darf mehr essen!

In Kombination mit regelmäßigem Krafttraining erhöht sich langfristig auch der Grundumsatz des Körpers (Kalorienverbrauch im Ruhezustand) und ein Kaloriendefizit wird auch an trainingsfreien Tagen erleichtert.

Regel 5: Viel Wasser trinken

Viel zu trinken ist nicht nur wichtig für den Stoffwechsel, es fördert auch das Sättigungsgefühl. Aber bitte: Trinken Sie nur Wasser oder ungesüßten Tee, da sich in Säften oder Limonaden wahnsinnig viele Kalorien verstecken. 

Regel 6: Gut und viel schlafen

Schlaf ist wichtig für die körperliche und geistige Regeneration und somit auch für den Abnehmerfolg. Zu wenig oder schlechter Schlaf erhöht das Stresslevel.  Wir reagieren sofort emotionaler und unausgeglichener. So steigt dann auch das Risiko für Heißhungerattacken. Guten Schlaf erkennen Sie ganz einfach daran, dass Sie schnell einschlafen, gut durchschlafen und sich am Morgen wirklich ausgeruht fühlen.


Probieren Sie es doch einfach mal aus. Schlanker, gesünder - das geht wirklich auch ohne Diät.