Zuletzt schafften Serge Aubin und seine Eisbären Anfang Oktober zwei Siege am Stück, am Freitag sollte dieses „Kunststück“ endlich wieder mal gelingen, um das Abstiegs-Gespenst vorerst zu verjagen.  
Zuletzt schafften Serge Aubin und seine Eisbären Anfang Oktober zwei Siege am Stück, am Freitag sollte dieses „Kunststück“ endlich wieder mal gelingen, um das Abstiegs-Gespenst vorerst zu verjagen.   City-Press/Mathias Renner

Jetzt gilts! Am Freitag geht es für die Eisbären fast schon um die Wurst, wenn die Augsburger Panther in der MB-Arena zu Gast sind (19.30 Uhr). Mit einem Sieg kann der EHC die Angst vor einen Absturz in die DEL2 merklich bannen.

Verteidiger Eric Mik geht fest von drei Punkten aus und hofft auf mehr: „Die Pre-Play-offs können wir noch erreichen.“ Solche Gedanken verbreitet Trainer Serge Aubin nicht.

Aber auch er will nach dem 2:0 bei den Ice Tigers endlich mal wieder zwei Siege in Folge (zuletzt Anfang Oktober) holen. „Wir müssen wie in Nürnberg spielen. Damit meine ich, dass wir unser Spiel einfach halten sollten. Je einfacher, desto besser sind die Erfolgsaussichten.“

Eisbären-Trainer setzt auf seine Nürnberg-Sieger 

Der Coach schickt deshalb seine Mannschaft vom Torwart bis zum vierten Sturm in der genau gleichen Aufstellung zwischen die Banden. Besonders aus dem Alltag herausheben will Aubin den Abstiegskrimi nicht: „Wir haben in den beiden vergangenen Jahren viele schwere Spiele absolviert, die Mehrzahl haben wir bestens gemeistert. Daran müssen wir uns gegen Augsburg erinnern.“

Leicht wird es nicht. In den letzten vier Spielen gingen die Panther dreimal in die Verlängerung, krallten sich dabei immerhin fünf Punkte.

Eisbären Berlin: Neuer Augsburg-Trainer kann Aubin nicht erschrecken

Mit der Taktik dürfte Augsburgs neuer Trainer Kai Suikkanen den gewieften Aubin kaum überraschen können. Nicht nur, weil sich der EHC-Trainer mit dem Team die letzten vier Panther-Spiele ganz genau im Video ansah.

Aubin kennt den Finnen persönlich: „Als ich mit Wien vor fünf Jahren in Österreich Meister wurde, trainierte Suikkanen den HC Bozen, der auch in der Liga spielt. Er bevorzugte schon immer eine starke Defensive.“

Darauf sind die Eisbären nach dem Power-Training am Donnerstag eingestellt.

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