Marcel Noebels tröstet Kapitän Frank Hördler, weil es auch in dessen Jubiläumsspiel nicht zum Sieg reicht. Jetzt müssen beide und alle anderen Eisbären den Kopf schnell wieder hochkriegen.
Marcel Noebels tröstet Kapitän Frank Hördler, weil es auch in dessen Jubiläumsspiel nicht zum Sieg reicht. Jetzt müssen beide und alle anderen Eisbären den Kopf schnell wieder hochkriegen. City-Press

Noch ist die Lage ernst, aber nicht hoffnungslos. Aber jetzt kommt für die dauerkriselnden Eisbären so etwas wie die Woche der Wahrheit. In den anstehenden drei Spielen müssen fast schon neun Punkte her, sonst wird es ganz, ganz schwer.

Los geht es am Mittwoch (19.30 Uhr) bei den Iserlohn Roosters am Seilersee. Am Freitag sind mit den Schwänen aus Schwenningen die nächsten gefiederten Gegner da, die gerupft werden müssen (19.30 Uhr, MB-Arena). Am Sonntag (19.00 Uhr) steigt dann der Showdown bei den Augsburger Panthern, die aktuell auf dem ersten Abstiegsplatz stehen. Eisbären, jetzt gilt es!

Trainer Serge Aubin gibt die Richtung vor: „Wir müssen so spielen wie im letzten Drittel am Sonntag gegen Ingolstadt, dann holen wir auch Punkte.“ Da machten seine Jungs aus einem 1:3 noch ein 3:3, retteten so beim 3:4 nach Penaltyschießen wenigsten noch einen Punkt.

Vier Eisbären sind weg zur U20-WM

Allerdings muss Aubin in den nächsten Wochen auf Verteidiger Rayan Bettahar, die Stürmer Eric Hördler und Bennet Roßmy sowie Torwart Nikita Quapp verzichten. „Wir düsen Dienstag zur U20-Weltmeisterschaft nach Kanada“, sagt Jochen Molling.

Der einstige Eisbären-Verteidiger arbeitet jetzt als Trainer des U20-Meisterteams bei den Junioren und wurde erstmals als Assistent von U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter berufen. Der Eisbären-Kader ist aber quantitativ groß genug, um die Ausfälle kompensieren zu können.

In den nächsten Spielen müssen die Oldies dann alleine zeigen, was sie aus Meister-Zeiten noch auf dem Kasten haben. Mindestens sechs Punkte sind Pflicht, sonst sieht es für die Play-offs ganz trübe aus. Marcel Noebels weiß, woran es ganz speziell hapert: „Wir müssen wieder mehr Tore schießen.“

Frank Hördler hofft auf Comeback-Level

Das weiß auch Kapitän Frank Hördler, der sich am Tag nach seinem 1000sten DEL-Spiel noch freute. Zumindest über die Ehrungen: „Es war ein unglaublicher Tag für mich, den werde ich wohl nie vergessen. Nur schade, dass wir diesen Tag nicht mit einem Sieg krönen konnten.“

Auch Fränki bleibt nur die Hoffnung: „Jetzt müssen wir den Sieg in Iserlohn nachholen. Was wir können, haben wir im Schlussdrittel gegen Ingolstadt mit einem unheimlichen Comeback gezeigt. Auf diesem Level müssen wir jetzt bleiben.“

Lesen Sie hier mehr über die Eisbären >>