Die Goalgetter: Marcel Noebels und Leo Pföderl. Foto: imago images/Jan Huebner

Vorsicht München, Achtung Mannheim, Obacht Straubing, Aufgemerkt Düsseldorf: Diese Eisbären sind richtig bissig! Nicht mal einen Monat vor Play-off-Beginn sind die Bären in der besten Form ihrer bisherigen Saison. Das 5:3 bei den Augsburger Panthern, der fünfte Sieg in Serie, war das beste Beispiel.

Denn eine gute Moral nach einem Rückstand zeigte das Team von Chefcoach Serge Aubin schon in vergangenen Spielen. Doch die Selbstverständlichkeit, mit der die Eisbären die Hausherren auch nach einem 1:3-Rückstand immer wieder entscheidend unter Druck setzen und so noch vier Tore nachlegen konnten, ohne eins zu kassieren − die war neu.

„Da war vielleicht auch ein bisschen Glück dabei“, versuchte Dreifach-Torschütze Leo Pföderl den bärenstarken Kraftakt zwar zu relativieren. Doch auch er weiß, dass die Besten im DEL-Klassement derzeit mächtig vor den Eisbären zittern.

Sind die Eisbären wieder ein Meisterschaftskandidat?

„Wir sind über die Monate wirklich gut zusammengewachsen und spielerisch um einiges besser geworden“, erklärte Pföderl den Grund, warum sich der EHC vor den Entscheidungsspielen um den Titel wirklich vor keinem mehr fürchten müssen und ergänzte: “Wir haben auch schon gegen die, die über uns stehen, gezeigt, dass wir mithalten können.“

Sind die Eisbären, sieben Jahre nach dem letzten Titel, wieder ein Meisterschaftskandidat? Nun ja, immer mit der Ruhe. Vielen Fans würden ein paar krachende Play-off-Duelle mit dem Erzfeind aus Mannheim wahrscheinlich für’s Erste schonmal reichen.

Doch mit Spielern wie Pföderl, Marcel Noebels, PC Labrie oder Austin Ortega, die alle schon in Finalform sind, sowie einem sich stetig verbessernden Goalie Justin Pogge, ist derzeit so ziemlich alles möglich…