Ruhig Blut! Egal wie es gerade steht, Eisbären-Trainer Serge Aubin verliert nicht den Überblick und die Nerven. Foto: City-Press/Sörli Binder

Na klar, es wäre schon schön gewesen für die Eisbären, Mannheim mit einem 3:0 im Halbfinale in den Urlaub zu schicken. Höchststrafe für den Erzrivalen. Doch die Adler hackten sich mit einem 5:3 zurück in die Best-of-Five-Serie. Was soll’s: Beim Erzrivalen ins Finale ab Sonnabend gegen München (3:0 gegen Wolfsburg) einzuziehen, hat doch auch was.

Dafür, dass es heute in Spiel vier (19.30 Uhr, SAP-Arena / ServusTV) klappt, spricht einiges. Auswärts ist der Meister in dieser Saison eine Macht, gewann in der Hauptrunde 19 von 27 Spielen (München als Zweitbester in dieser Kategorie „nur“ 13 von 28). Und siegte auch in den beiden bisherigen Play-off-Partien auf fremdem Eis: Vorm 6:3 in Halbfinale zwei in Mannheim gab es im Viertelfinale das 5:1 in Köln.

Eisbären: Zu viele Fehler in Spiel drei

Dazu kommt: Auch das legendäre 6:5 n. V. in Mannheim im Meisterfinale vor zehn Jahren war ein viertes Spiel. Und überhaupt: Seit Gründung der DEL 1994 verlor nur zweimal das Team eine Best-of-Five-Serie, das 2:0 geführt hatte.

Trainer Serge Aubin hält es statt mit Statistik und Vergangenheit lieber mit der Gegenwart: „Auf keinen Fall dürfen uns wieder so viele Fehler passieren, Mannheim hat unsere Schnitzer brutal genutzt und uns damit in Zugzwang gebracht.“

Dass seine Jungs mit Druck umgehen können, haben sie schon oft bewiesen. Immer, wenn es in dieser Spielzeit richtig wichtig war, legten sie noch eine Schippe drauf.

Eisbären-Trainer Serge Aubin bleibt cool

Ob er seine Angriffsreihen wieder umbesetzt („Bei uns kann jeder mit jedem spielen“), verrät Aubin nicht, nur so viel: „Wir wussten, dass es eine enge und lange Serie wird, haben uns darauf vorbereitet. Es ist Play-off-Zeit, dafür sind wir gemacht. Das ist kein Problem.“

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