Louis-Marc Aubry setzte den Ex-Eisbärenkollegen wie Leo Pföderl arg zu. Foto: Imago

Im Süden des Landes weht ein anderer, ein ungemütlicher Wind. Das mussten die Eisbären gleich bei der Premiere erfahren: Beim ERC Ingolstadt musste der EHC trotz Aufholjagd eine Schlappe mit 3:4 (0:0, 1:3, 2:1) hinnehmen.

Die Oberbayern spielten genauso giftig, wie es die Farbwahl ihrer grell-grünen Trikots signalisierte. Und insbesondere Ex-Eisbär Louis-Marc Aubry setzte dem EHC im Mitteldrittel mit zwei Powerplay-Toren übel zu. Doch als dieses Spiel entschieden schien, nach 45 Minuten stand es 1:4, wachten die Eisbären plötzlich auf. Nachdem sie zuvor zahlreiche Großchancen versemmelt hatten.

Ryan McKiernan trifft erneut

Lukas Reichel verkürzte erst auf 2:4 in Überzahl und sorgte nach Parker Tuomie für den zweiten Treffer seiner Mannschaft. Und als auch noch Ryan McKiernan nachlegte und seinen dritten Treffer dieser zweiten Saisonphase markierte, war die Mannschaft von Serge Aubin plötzlich wieder richtig dran. Doch diese Offensive kam zu spät, zum ersehnten Ausgleich kam es nicht mehr.

Immerhin besteht schon am Freitag Gelegenheit zur Revanche, wenn die Ingolstädter in der MB-Arena zu Gast sind (19.30 Uhr, Magentasport). „Da müssen wir einen besseren Job machen“, sagte Tuomie völlig zutreffend.