Der Puck ist drin! Zwei Treffer erzielte Parker Tuomie beim 6:3 der Eisbären in Köln. Foto: Imago

Erst seit drei Spielen bilden sie zusammen eine Reihe, aber die Chemie ist hochexplosiv: Mark Olver (33), Parker Tuomie (25) und Sebastian Streu (21) fanden zuletzt immer besser zusammen und krönten ihr Miteinander beim 6:3 in Köln. Drei Tore gegen die Haie gingen auf ihr Konto, sodass es völlig zu Recht Sonderlob vom Trainer gab. „Sie haben zuletzt gut gespielt, und es macht den Jungs Spaß, wenn sie mit ein paar Toren belohnt werden“, lobte Trainer Serge Aubin. „Aber auch wenn sie nicht treffen, arbeiten sie viel. Wir wissen, dass sie wichtig für uns sind.“

Letztes Heimspiel der Norddivision

Groß war die Sorge, dass die Ausfälle von Giovanni Fiore, PC Labrie und Mark Zengerle den Lauf der Bären stoppen könnten. Doch das Gegenteil ist der Fall, weil erst durch eine Umstellung zusammenfand, was vielleicht zusammengehört. „Wir haben stark gespielt, seit wir zusammengestellt wurden“, sagte Tuomie. „Im Moment läuft es echt gut mit uns dreien.“

Und je näher die entscheidende Phase der Saison rückt, desto besser passt ein Rädchen ins andere. Vor dem abschließenden Spiel der Norddivision am Sonnabend gegen die Düsseldorfer EG (MB-Arena, 17.30 Uhr) kann von der anfänglichen Auswärtsschwäche längst keine Rede mehr sein. „Wir haben uns nach der Hälfte der Spiele mit der ganzen Mannschaft zusammengesetzt und besprochen, dass es so nicht weitergehen kann“, sagte Streu. „Seitdem spielen wir auch auswärts einfach strikt unser System und lassen uns nicht beeinflussen. Es sind ja keine Fans da. Insofern haben wir auch keine Ausrede, wenn wir auswärts nicht so stark spielen.“