Mark Olver konnte das Eis in Düsseldorf nicht alleine verlassen. Foto: imago images

Nicht nur die zweite Niederlage binnen weniger Tage gestaltete den Ausflug der Eisbären nach Düsseldorf höchst unerfreulich. Beim 3:5 zog sich Mark Olver (33) eine tiefe Risswunde an der Wade zu und muss voraussichtlich einige Spiele aussetzen.

In der Hauptrunde ist es üblich, dass sich der Arzt der Heimmannschaft um Verletzungen beider Teams kümmert. Kleinere Verletzungen werden umgehend behandelt, sodass der Spieler wenig später zurückkehren darf. Olvers Wunde war allerdings derart tief, dass er direkt ins Krankenhaus musste, wo er mit acht Stichen genäht wurde.

„Wir können noch nicht absehen, wie lange die Heilung dauert“, sagt EHC-Boss Peter John Lee. Unklar ist zudem, ob sich Jungprofi Haakon Hänelt (17) schwerer am Knie verletzt hat, nachdem er wie Olver frühzeitig das Spiel beenden musste.

Zach Boychuk (31), den die EHC-Bosse letzte Woche aus der Schweiz nach Berlin locken konnten, könnten die Bären dringend gebrauchen. Wegen der strikten Corona-Auflagen ist noch völlig offen, wann er sein Debüt geben darf. Immerhin wird Sebastian Streu (21) von den Lausitzer Füchsen wieder zum Team dazustoßen.