Eisbären-Kapitän Frank Hördler will endlich mit den Kollegen einen Sieg abklatschen. Foto: City-Press

Der Auftrag von Trainer Serge Aubin an seine Eisbären ist klar. Schluss mit der Niederlagenserie im DEL-Vorbereitungsturnier. „Zweifellos ist es für uns an der Zeit, Siege zu holen“, sagt der Kanadier vor dem Spiel am Donnerstag bei den Schwenninger Wild Wings (19.30 Uhr).

 
Obwohl die EHC-Cracks ihre drei Vorrundenspiele beim Magentasport-Cup verloren haben, geht es dem Kanadier nicht um bloße Resultate. „Ich will auf die richtige Weise gewinnen. Wenn wir gewinnen, aber nicht richtig spielen, wird es langfristig nicht funktionieren.“

In den vergangenen Begegnungen erkannte Aubin bereits Fortschritte bei der Umsetzung des Spielsystems und der Einstellung seiner Profis. Bezüglich der oft noch mangelnden Torgefahr mahnte er aber zur Geduld: „Es ist immer noch ein Anpassungsprozess für unsere jungen Spieler. Das Spielerische ist nicht das Problem, aber zu erwarten, dass sie in jedem Spiel treffen, ist ein ganz anderes Thema“, sagte der Coach.

So holten die Berliner noch den erfahrenen Angreifer Kris Foucault von den Krefeld Pinguinen. In Schwenningen müssen die Eisbären auf Marcel Noebels, Maxim Lapierre und John Ramage verzichten. Gar nicht mehr zum Team gehört Torhüter Jacob Ingham. Der 20 Jahre alte Leihspieler von den Los Angeles Kings, der in der vergangenen Woche bei der Niederlage in Mannheim eine überzeugende Leistung geboten hatte, ist nach Nordamerika zurückgekehrt.