Zach Boychuk strahlt bei seinem ersten Besuch auf dem Eis im Welli. Foto: zVg

Die Eisbären haben Donnerstag gegen Iserlohn ab 18.15 Uhr einen ganz klaren Auftrag: doppelte Rehabilitation! Für die Niederlage am Montag in Düsseldorf (3:5) und erst recht für das 2:5 in Iserlohn in der ersten Partie des Jahres.

Mittendrin ist Neuzugang Zach Boychuk. Nachdem der Stürmer erstmals im Welli aufs Eis konnte, nahmen die Bären auch die letzten zwei behördlichen Hürden und so kann Boychuk Donnerstag sein Debüt geben. Der Kanadier fiebert seit seiner Unterschrift dem Debüt entgegen und suagt seit Tagen alles vom EHC auf. „Ich habe nur Gutes über die Eisbären gehört und freue mich sehr, hier zu sein. Meine ersten Eindrücke sind sehr positiv. Die Eisbären arbeiten auf NHL-Niveau. Sie sind wirklich top organisiert.“

Wie sein Debüt heute aussehen wird, beschreibt er so: „Ich sehe Schnelligkeit als eine meiner Stärken. Ich mag es, schnell zu spielen, meine Mitspieler in Szene zu setzen und viele Torschüsse abzugeben.“

Musik in den Ohren von Serge Aubin. Der Coach fordert nach der Pleite in Düsseldorf: „Es ist Zeit für einen Schritt nach vorn. Wir müssen unser Spiel durchziehen. Über die vollen 60 Minuten.“

Die Verteidigung der blütenweißen Heimweste wird Schwerstarbeit. „Das Wichtigste ist, dass man gegen Iserlohn sehr diszipliniert spielt. Die haben ein sehr starkes Powerplay. Wir müssen von der Strafbank wegbleiben. Soviel wie möglich fünf gegen fünf spielen“, weiß Parker Toumie um die Gefährlichkeit des Gegners vor allem bei dessen Überzahl. Klappt sicher am besten, wenn die Bären wieder über die gesamte Spielzeit alles abrufen.