Es ist ein ziemliches Gestürze: Wenigsten nehmen die Eisbären Peter Regin (l.) und Marco Nowak auch zwei Düsseldorfer mit nach unten.
Es ist ein ziemliches Gestürze: Wenigsten nehmen die Eisbären Peter Regin (l.) und Marco Nowak auch zwei Düsseldorfer mit nach unten. Foto: City-Press/Marco Leipold

Puh, das ist wirklich nichts für schwache Nerven. Die Eisbären quälen ihre treuen Fans – diesmal sind wieder 11.102 Zuschauer in der MB-Arena – weiter. Das 3:2 (1:0, 0:1, 0:0/ 1:0) nach Penaltys gegen die Düsseldorfer EG ist alles andere als tolle Eishockey-Kost. Und bringt auch nur zwei Punkte!

Das gibt es doch alles gar nicht. Was ist das nur für ein elend langer schlechter Traum? Die Eisbären, Meister in den vergangenen zwei Spielzeiten, dümpeln weiter im DEL-Keller.

Woche für Woche gibt es die Ansage, dass jetzt die Wende kommt. Diesmal tönt Marco Nowak vorher: „Das ist so ein Spiel, bei dem wir sagen: Heute fängt eine neue Ära an.“ Na ja, es ist eher wie in dieser Saison fast immer: Es folgt die nächste Ernüchterung.

Die DEG schlägt ganz spät gegen die Eisbären zurück

Nicht mal am Heim-Wochenende, das wie gemacht scheint, um endlich, endlich durchzustarten, läuft es. Am Freitag ein 2:3 gegen Nürnberg nach Penaltys (mit fünfmal Latte oder Pfosten), gegen die DEG (inklusive Penaltyschießen dreimal Pfosten) auch kein voller Erfolg.

Wie gegen Nürnberg geht der EHC auch gegen Düsseldorf 1:0 in Führung, diesmal durch Zach Boychuk (7.). Wieder wird nicht nachgelegt, stattdessen gibt es den Ausgleich (Edmund Junemann/23.).

Peter Regin fälscht einen Schuss von Morgan Ellis zum 2:1 ab (55.). Und als sich alle schon freuen, gleicht Philip Gogulla 36 Sekunden vor Schluss doch noch aus – 2:2 (60.).

Eisbär Matt White trifft für den zweiten Punkt

Matt White besorgt nach torloser Overtime mit dem insgesamt achten Penalty den Extrapunkt und sagt: „Dieser Sieg war sehr, sehr wichtig für uns.“ Allein daran merkt man, wie’s ums Nervenkostüm der Bären bestellt ist.

Aber aufgeben ist nicht, vielleicht ist dieser „dreckige“ Sieg ja das so heiß ersehnte Signal. Jetzt gilt’s am Mittwoch in Schwenningen und dann am Freitag in der MB-Arena gegen Straubing (beide 19.30 Uhr).

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