Bleibt nur zu hoffen, dass die Zeit auf dem Weihnachtsmarkt hilft und Zach Boychuk auch auf dem Eis sein Lächeln wiederfindet.
Bleibt nur zu hoffen, dass die Zeit auf dem Weihnachtsmarkt hilft und Zach Boychuk auch auf dem Eis sein Lächeln wiederfindet. City-Press/Mathias Renner

Die Eisbären in der Liga auf Abstiegsplatz 14, so schlecht war der DEL-Rekordmeister (neun Titel) zuletzt vor 26 Jahren. Puh! Die große Frage bleibt: Wir kommt der EHC aus der momentanen, scheinbar endlosen Tiefschlagphase raus?

Die Lieblingsantwort des Trainers Serge Aubin und der Spieler darauf lautet: „Wir müssen hart arbeiten.“ Klar, doch nach dem Stich ins Bärenherz am Sonntag beim 1:2 n. V. in Frankfurt mit dem Ausgleich zwölf Sekunden vor Schluss ist das ein bisschen anders. Montag und Dienstag waren trainingsfrei.

Vielleicht sogar nachvollziehbar, denn an der körperlichen Verfassung lag es zuletzt nicht. Das große Problem ist der Kopf!

Nichts geht gerade, was bei der Klasse von Spielern normalerweise im Schlaf gehen müsste. Automatismen? Weg! Kaltschnäuzigkeit vor des Gegners Tor? Nicht da! Die nötige Lockerheit? Wie weggeblasen!

Eisbären-Boss fordert volle Punktzahl

Bleibt die Hoffnung, dass Abwechslung weg vom Eis und Fan-Zuspruch aus nächster Nähe was bringt. Zach Boychuk, Peter Regin und Brendan Guhle schrieben gestern Nachmittag auf dem Spandauer Weihnachtsmarkt fleißig Autogramme. Bestimmt gab’s da auch das eine oder andere aufmunternde Wort ...

Ab Mittwoch liegt dann der Fokus ganz auf dem Heim-Wochenende mit den Spielen Freitag gegen Bremerhaven (19.30 Uhr) und Sonntag gegen Ingolstadt (14.00 Uhr, beide MB-Arena). EHC-Boss Thomas Bothstede fordert: „Wir müssen bei der Qualität unserer Mannschaft endlich wieder Siege mit voller Punktzahl einfahren.“

Eisbären-Bubis sind sehr begehrt

Bei allem aktuellen Elend im Tagesgeschäft: Bei U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter stehen die Eisbären weiter hoch im Kurs. Torwart Nikita Quapp, Eric Hördler, Rayan Bettahar, Bennet Roßmy und Kevin Handschuh erhielten von ihm die Einladung zur WM in Kanada (23. Dezember bis 6. Januar). Dazu steht Maximilian Heim auf Abruf.

So schön das auch ist: Damit fehlt auf jeden Fall ein Quintett bei der angestrebten Aufholjagd. Und auch wenn sie bis auf Roßmy und Bettahar keine Stammspieler sind, muss Coach Aubin auf Alternativen und eine gewisse Tiefe im Kader verzichten. Es wird nicht leichter ...

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