Nino Kinder (r.) lief in der vergangenen Saison 27-mal für die Eisbären auf. Imago/Eibner

Nino Kinder (20) wird in der kommenden nicht für die Eisbären, sondern beim Ligarivalen Fischtown Pinguins auflaufen. Sportdirektor Stéphane Richer lässt per Pressemitteilung wissen: „Nino ist ein talentierter Angreifer, für den es jetzt sehr wichtig ist, möglichst viel Eiszeit zu bekommen. In Bremerhaven bietet sich ihm diese Möglichkeit, sodass wir seinem Wunsch nachgekommen sind“. Allerdings besteht die Option, dass er nach einem Jahr zu den Bären zurückkehrt. Nachdem er zuvor in der nordamerikanischen Western Hockey League gespielt hatte,  absolvierte Kinder in der vergangenen Saison 27 Spiele in der Hauptrunde und bereitete dabei zwei Tore vor.

Sechs Förderlizenzen für EHC-Spieler

Gleichzeitig statten die Hauptstädter das Quartett Leon Hungerecker (23), Bennet Roßmy (17), Korbinian Geibel (18) und Paul Reiner (19) mit Förderlizenzen für die DEL 2 aus, so dass sie beim Kooperationspartner Lausitzer Füchse zum Einsatz kommen können. „Wir können unseren Nachwuchsspielern so die besten Voraussetzungen für ihre Entwicklung bieten“, so Richer.

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Geibel und Reiner sammelten in der abgelaufenen Meistersaison bereits ihre ersten Einsätze für die Eisbären in Deutschlands höchster Spielklasse. Zudem liefen sie für die U20 in der Deutschen Nachwuchs Liga sowie bereits für die Lausitzer Füchse auf. Roßmy verbrachte schon einen Großteil der letzten Saison in Weißwasser, zudem führte der Stürmer die deutsche U18 Nationalmannschaft als Kapitän bei der Weltmeisterschaft an. Hungerecker wechselt von den Kassel Huskies an die Spree. Der Torhüter absolvierte in der letzten Saison 18 DEL2-Spiele für die Hessen. Aus dem Eisbären-Kader erhalten Keeper Tobias Ancicka sowie Angreifer Haakon Hänelt ebenfalls eine Förderlizenz für die Lausitzer Füchse.