Mark Zengerle verletzte sich bei der 2:3-Niederlage gegen Wolfsburg am Knöchel. Foto: Imago/Nordphoto

Die Grizzlys aus der Autostadt Wolfsburg liegen den Bären in dieser Saison einfach nicht: Beim 2:3 nach Penaltyschießen mussten die Eisbären bei der dritten Niederlage gegen die Niedersachsen nicht nur das erste Mal in dieser Saison das heimische Eis als Verlierer verlassen, auch Marcel Noebels konnte nicht punkten, was es seit dem 2. Spieltag nicht mehr gegeben hatte – auch damals hieß der Gegner Wolfsburg (0:1 nach Penaltyschießen). Zudem verletzte sich Mittelstürmer Mark Zengerle am Knöchel, Diagnose bislang noch unbekannt.

Zeit für neue Rekorde

Bis auf den möglichen Ausfall von Zengerle gibt es dennoch keinen Grund, allzu lange mit der Niederlage zu hadern. „Wir sind natürlich vom Ergebnis enttäuscht, aber nicht vom Einsatz“, sagte Trainer Serge Aubin. „Das waren zwei Gegentreffer ohne einen wirklichen Schuss aufs Tor.“ Mit einem Punkteschnitt von 2,167 Zählern pro Spiel thronen die Bären weiterhin unangefochten an der Spitze der Norddivision. Erst satte acht Zähler dahinter folgen die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven, am Freitag der nächste Gegner (18.30 Uhr,  Magentasport), und die Düsseldorfer EG.

Verteidiger Kai Wissmann wollte sich deshalb auch nicht lange mit dem Verlust zweier Punkte aufhalten. „Es kann mal passieren, dass man ein Spiel verliert. Deswegen ist jetzt nicht alles schlecht, was bei uns los ist“, sagte er. „Wir spielen einfach weiter, und dann gewinnen wir das nächste Spiel wieder.“ Es wäre der vierte Triumph auf fremdem Eis hintereinander. Auch das ist ja eine Serie, die sich sehen lassen kann. Und es bleibt ja noch viel Zeit in dieser besonderen Saison, um neue Rekorde aufzustellen.