Marcel Noebels bereitete gegen die Krefeld Pinguine zwei Tore vor. Foto: Imago

Die Rekordjagd von Marcel Noebels geht unaufhaltsam weiter. Beim 6:1 (2:0, 1:1, 3:0) gegen die Krefeld Pinguine am Mittwochabend punktete der Stürmer im 14. Spiel hintereinander und entthronte damit die beiden bisherigen Serientäter Sean Backman und Steve Walker. Leo Pföderl ging diesmal leer aus. Somit bleibt er bei neun Spielen hintereinander mit einem Tor, womit er ja bereits vergangene Woche einen neuen Bestwert aufgestellt hatte.

Zurück zu Noebels: Beim 1:0 für den EHC durch Kris Foucault in Überzahl (5.) war er noch nicht beteiligt, dann aber offenbarte der wertvollste Spieler der Vorsaison seine Bedeutung für die Bären. Beim 2:0 sah er den völlig freistehenden Jonas Müller, der sich solche Gelegenheiten in dieser Saison auch nicht mehr entgehen lässt (12.). Beim 3:1 in Überzahl (33.) leistete er die Vorarbeit für Kollege Lukas Reichel, der Ex-Eisbär Marvin Cüpper im Krefelder Tor ziemlich schlecht aussehen ließ, dem er die Scheibe am Pfosten durch die Beine schob.

Eisbären haben zu Hause noch keinen Punkt abgegeben

Den spektakulärsten Treffer des Abends allerdings erzielten die Gäste bei ihrem ersten Auswärts-Powerplaytor in dieser Saison. Arthur Tianulin schob sich den Puck hinter Bären-Keeper Mathias Niederberger gekonnt auf die Kelle und schaufelte sie an den EHC-Verteidigern vorbei zu Martin Schymainski, der den Pinguin-Ehrentreffer markierte (23.).

Was den Eisbären aber völlig egal sein konnte, denn Matt White, Zach Boychuk und Frank Hördler  machten im Schlussdrittel alles klar, beim 5:1 war Noebels erneut beteiligt. Somit holten sich die Bären  im achten Heimspiel der Saison die volle Punktausbeute. Auch bei dieser Rekordjagd ist kein Ende in Sicht.