Eisbär Parker Tuomie will endlich in der DEL Maß nehmen. Foto: Marco Leipold/City-Press

Noch immer quält die Eisbären und alle anderen DEL-Klubs die Ungewissheit, ob die neue Saison Mitte Dezember wirklich losgeht. Das geplante Testturnier ab November ist ein Hoffnungsschimmer, aber auch nur ein Zwischenschritt, bis es endlich wieder um Punkte geht.

In der DEL-Zentrale in Köln wurde laut „Eishockey News“ nun offenbar ein Modell entwickelt, eine komplette Saison mit 52 Spielen durchzuziehen – allerdings ohne Playoffs.  Das wäre natürlich ein Hammer, denn gerade die hitzigen und umkämpften K.-o.-Spiele machen ja den Reiz aus. Sollte sich diese Idee durchsetzen und die Spielzeit tatsächlich wie vorgesehen am 18. Dezember beginnen, würde sie am 7. Mai 2021 enden. „Wenn wir in eine Saison gehen, wollen wir alle so lange wie möglich im Spielbetrieb halten“, meint DEL-Boss Gernot Tripcke.

Und auch die Eisbären könnten diesem Modell einiges abgewinnen. EHC-Boss Peter John Lee schlägt stets in die gleiche Kerbe: „Es geht nicht nur darum, was die Vereine wollen, sondern was sie in der aktuellen Lage können.“ Wie groß die Sorgen sind, zeigt sich daran, dass es selbst bei einem großen Klub wie den Kölner Haien ums blanke Überleben geht.

Andere Modelle für den Ligastart sehen weniger Hauptrundenpartien vor, in diesem Fall wären Playoffs möglich. Auch eine Aufteilung der Liga in eine Nord- und Südgruppe ist offenbar ein Gedankenspiel. Damit sollen Übernachtungskosten und die mit Reisen verbundenen Ansteckungsgefahren verringert werden.