Erkennungszeichen weißer Schläger: Kevin Clark City-Press/Jan-Philipp Burmann

Bei den ersten Trainingseinheiten für die neue Saison stach Eisbären-Neuverpflichtung Kevin Clark (33) nicht nur durch seinen weißen Schläger heraus. Schon bevor am Sonnabend in Südtirol der Dolomiten Cup gegen den EHC Biel-Bienne aus der Schweiz beginnt, kann man erahnen, wie große Lust der Kanadier hat, mit den neuen Kollegen loszulegen.

Spieler des Jahres in der DEL 2015

„Ich habe einen großartigen Eindruck nach den ersten Tagen. Wir haben großartige Charaktere im Team, wir werden hier eine gute Chemie finden“, sagt Clark. In höchsten Tönen schwärmt er auch von Trainer Serge Aubin (46), unter dem er bereits in der Saison 2014/2015 in Hamburg stürmte. „Ich hatte damals eine sehr gute Zeit, er war auch ein Grund, hierherzukommen“.  Mit 33 Toren und 37 Vorlagen ließ er die Liga regelrecht erzittern, wurde zum Spieler des Jahres gewählt.

Anschließend zog es Clark in die Schweiz, nach Schweden, zu Dinamo Minsk in die KHL. Überall hinterließ er ordentliche Tor-Duftmarken. Sein Erfolgsrezept: „Das hat viel mit Timing und einem Gefühl zu tun, auf dem Eis richtig zu stehen. Aber entscheidend sind natürlich die Kollegen mit ihren Pässen und Ideen.“ Und davon gibt es reichlich bei den Eisbären, wie die vergangene Meistersaison gezeigt hat, als die Pucks nur so in die gegnerischen Tore rauschten.

Trainer Serge Aubin: Kevin Clark hat das spezielle Gespür vor dem Tor

Einige Ausschnitte der Galasaison hat Clark gesehen, aber sein Fokus richtet sich eher nach vorne. „Es geht wieder los und wir haben viel vor“, sagt er. Trainer Aubin ist überzeugt, dass Clark der richtige Mann ist, um das zu erreichen. „Er hat jeden Tag richtig viel Lust, Eishockey zu spielen. Und er hat eben dieses spezielle Gespür vor dem Tor.“ Aubin hätte nichts dagegen, eine erste Kostprobe schon an diesem Wochenende beim Dolomiten Cup zu bekommen.