Da ist die Freude mehr innen als außen: Johan Södergran klatscht mit der Eisbärenbank nach seinem ersten DEL-Tor ab. Foto: City-Press/Florian Pohl

Es ist vollbracht! Im vierten Anlauf in dieser Saison knackte Meister Eisbären endlich auch den Vize. Nach dem 3:1 gegen Wolfsburg war einer ganz besonders froh: Johan Södergran (22) gelang bei der Heimpremiere für den EHC sein erstes DEL-Tor (3:0, 37.). Der Schwede: „Es hat Spaß gemacht, wenn man dann sein erstes Tor schießt, ist es umso schöner.“

Trainer Aubin hatte seinen letzten Zugang, der aus der AHL von Ontario Reign, dem Farmteam von EHC-Bruderklub LA Kings, kam, in den zuvor drei Auswärtsspielen für den wegen Corona fehlenden Marcel Noebels in die erste Reihe an die Seite von Blaine Byron gestellt.

Ein genialer Schachzug. Södergran: „Blaine kenne ich aus der AHL. Für mich war das gut, dass ich neben ihm spielte und mich so an das System gewöhnen konnte.“

„Ich fühle mich wohl hier“

Gegen Wolfsburg war Noebels zurück, Södergran rutschte zu Sebastian Streu und Mark Zengerle in die vierte Formation. Da gelang nach zwei Vorlagen in der Fremde nun das erste Tor – keine schlechte Quote. Der Stürmer: „In der AHL bist du ständig unter Druck. Hier in der DEL kann ich den Puck länger am Schläger halte, um dann einen guten Pass zu spielen.“

Was dem Stockholmer, der in den Wochen zuvor noch eine Gehirnerschütterung auskurierte, zugutekam, ist der tolle Geist im Eisbären-Team: „Ich kam mir nie wie ein Fremder vor. Die Eisbären haben mich richtig gut aufgenommen. Ich fühle mich hier wohl.“

Mama und Papa haben sich angemeldet

Sein Fazit nach vier Spielen: „Ich habe den Eindruck, dass ich den Eisbären zumindest helfen kann.“ Gleich wieder am Sonntag in Düsseldorf (14 Uhr) und auf Dauer sogar mit Unterstützung der Familie.

Södergran: „Für die Play-offs haben sich schon mal meine Eltern angemeldet.“ Bis dahin sind es inklusive heute noch acht Spiele. Johan selbstbewusst: „Das ist genug Zeit für mich, um in Topform zu kommen.“

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