Leo Pföderl konnte die Niederlage gegen Ingolstadt auch nicht verhindern. Imago/Nordphoto/Jürgen Engler

Es war die gute Nachricht am Montag: Völlig überraschend kehrte Leo Pföderl ins Eisbären-Team zurück. „Die Physios und unser Doktor haben einen guten Job gemacht. Und ich habe geschaut, dass ich auch ein bisschen am Comeback arbeite“, sagte der 27-Jährige anschließend. Dass es eine 3:4-Pleite gegen den ERC Ingolstadt im ersten Halfinal-Match gesetzt hatte, weil Ex-Kollege Louis-Marc Aubry einen Sahnetag erwischte, war die unschöne Geschichte dieses Abends.

Trainer Serge Aubin geht mit Mannschaft hart ins Gericht

Dennoch ist Pföderl, der in der Hauptrunde 20 Tore schoss, guter Dinge, dass die Bären am Mittwoch (20.30 Uhr, Magentasport) wie schon im Viertelfinale gegen Iserlohn diese Serie drehen werden. „Wenn wir etwas cooler bleiben und mit mehr Selbstvertrauen spielen, hat man gesehen, dass Ingolstadt selten mit uns mithalten konnte“, sagte er. Insbesondere die Schlussphase, in der Pföderl auch das 3:4 erzielte, blieb ihm in guter Erinnerung: „Ich glaube, wenn wir über 60 Minuten so spielen wie im letzten Drittel, dann haben wir eine sehr gute Chance.“ Wenngleich Trainer Serge Aubin mit seiner Mannschaft härter ins Gericht ging: „Wir müssen eigentlich überall auf dem Eis besser werden.“

Pföderl könnte für die Bären noch zum entscheidenden Trumpf werden. Davon ist Teamkollege Parker Tuomie jedenfalls überzeugt. Er sagt: „Er gibt unserem Kader eine gewisse Tiefe, die nicht viele andere haben.“ Diese gilt es jetzt auszuspielen, damit die Saison weitergeht und es am Freitag zum Showdown in der Best-of-Three-Serie um den Einzug ins Finale kommt.