Peter John Lee hat ab sofort einen neuen Job. dpa/Britta Pedersen

Bei den Eisbären endet eine Ära: Nach 21 Jahren als Manager, davon 15 als Geschäftsführer, wechselt Peter John Lee (65) als Stellvertreter von NHL-Legende Luc Robitaille in den Aufsichtsrat des Rekordmeisters. Neuer Geschäftsführer ist Thomas Bothstede (51), Lees bisheriger Stellvertreter.

Lee macht aus seinem Wechsel wie gewohnt nicht viel Tamtam: „Mit dem achten Titel hat das jetzt super gepasst, wir hatten diesen Schritt ja schon lange geplant.“   Wehmut will er erst gar nicht aufkommen: „Ich bin nach wie vor beim Training dabei, vielleicht sogar häufiger als zuletzt. Ich mache etwas mehr von den Sachen, die mir Spaß machen. Und Eishockey zu schauen, macht mir riesigen Spaß.“

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Bei allen Erfolgen, die Lee als Architekt von acht Meistertiteln hatte, gingen auch an ihm die Jahre der Belastung des Jobs nicht spurlos vorbei. Dazu musste Lee in der jüngeren Vergangenheit schmerzhafte persönliche Schicksalsschläge wegstecken. 2019 verlor er zunächst seinen Sohn Chris, wenige Tage später verstarb Hartmut Nickel, der nicht nur wichtiger Mitarbeiter und Berater war, sondern den Klub wie kein Zweiter verkörperte. Die tägliche Arbeit mit den Eisbären waren Lee eine wichtige Hilfe, um diesen Schmerz zu verarbeiten.

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Für ihn sei die Zeit gekommen, „mich nicht mehr um alle Kleinigkeiten kümmern zu müssen“, sagt Lee. Er sehe sich nun viel mehr als Berater für seinen Nachfolger und für Sportdirektor Stéphane Richer. „Ich unterstütze sie, wo immer ich kann.“

Dennoch hat er als Aufsichtsrat nun das letzte Wort über Budgets, Verpflichtungen und grundsätzliche strukturelle Entscheidungen. Bothstede kommt damit klar: „In meinem Verhältnis zu Peter wird sich eigentlich nichts verändern. Ich muss ihn immer noch bei allen wichtigen Entscheidungen um Erlaubnis fragen.“