Kris Foucault (l.) hat bei seinem Einstand für dien Eisbären gleich was mit Ryan McKiernan und Co. zu feiern. Foto: City-Press/Matthias Renner

Zweites Spiel, erstmals auswärts und gleich ein Knaller! Die Eisbären müssen am Dienstag in der DEL  bei den Wolfsburg Grizzlys ran (20.30 Uhr). Es ist das Duell der Drei-Punkte-Sieger vom ersten Spieltag.

Der EHC startete am Freitag mit einem 3:2 gegen Bremerhaven, die Grizzlys legten Sonntagabend ein 4:1 gegen Krefeld hin. Eisbären-Trainer Serge Aubin: „Wir wollen das, was wir gut gemacht haben, mitnehmen. Es wird ein schweres Spiel.“

Für das er personell wieder  mehr Alternativen hat. Marcel Noebels, Stefan Espeland, Nino Kinder (alle Trainingsrückstand) und Jonas Müller (Sperre vorbei) sitzen mit im Bus, wenn der heute ab 15 Uhr in Berlin die knapp 180 km nach Wolfsburg in Angriff nimmt. Aubin: „Jetzt haben wir wieder mehr Tiefe und Klasse im Kader, können die Eiszeiten besser managen.“

Leidenszeit in Wolfsburg

Und noch etwas ist heute anders: Fuhren die Bären zuletzt in die Autostadt, gab es dort immer ein Wiedersehen mit guten Bekannten wie Tyson Mulock oder Jimmy Sharrow. Aktuell haben mit Maxi Adam und Spencer Machacek zwei Grizzlys eine EHC-Vergangenheit. Diesmal freut sich Wolfsburg auf einen Eisbären. Kris Foucault  trug von 2016 bis 2019 das Trikot der Gastgeber.

Der neue EHC-Hoffnungsträger hat aber nicht nur gute Erinnerungen an diese Zeit: Ende November 2016 verletzte er sich schwer an der Hüfte,  2018/19 ließ eine Gehirnerschütterung nur sieben Saisonspiele zu.

Vergangenheit! Seit Ende November zählt für Foucault nur der EHC. Sein Einstand gegen Bremerhaven war super: das 1:0 nach 121 Sekunden selbst erzielt, das 2:1 von Matt White (38.) mit vorbereitet, dazu viele kluge Aktionen.  Der Kanadier: „Wir wissen, wie wichtig jedes Spiel gerade aufgrund der Unsicherheiten wegen der Covid-Situation ist und werden versuchen, jede Chance zu nutzen.“ Auch Dienstagabend  wieder in Wolfsburg.