Eisbär Frank Mauer (l.) zieht im Spiel in Nürnberg mit dem Puck davon.
Eisbär Frank Mauer (l.) zieht im Spiel in Nürnberg mit dem Puck davon. Foto: Imago/Eibner-Pressefoto/Thomas Hahn

Frank Mauer (34) gehört zu den Haudegen im Eisbärenkäfig. Mit Olympiasilber und vier Deutschen Meistertiteln mit Teams wie Adler Mannheim (1) und Red Bull München (3) ist er nach Kapitän Frank Hördler (neunmal Meister) der Eisbär mit den meisten Meriten. Doch von so weit unten wie im Moment schaute Frank noch nie auf die DEL-Tabellenspitze.

„Wir müssen die Situation annehmen, um zu retten, was noch zu retten ist“, fordert der Starstürmer. Natürlich schon am Freitag gegen Augsburg (19.30 Uhr). „Das ist ein Schlüsselspiel. Wenn wir das Ding gewinnen, können wir etwas beruhigter weiterschauen.“

Neuer-Panther-Trainer ist die größte Unbekannte für die Eisbären

Gewinnen wird nicht einfach. Der neue finnische Trainer hat die Panther ins Laufen gebracht. Der Heidelberger Mauer gibt zu, dass er sein Herz durchaus in Berlin bei den Eisbären verloren hat. „Ich bin gern in Berlin und bei den Eisbären. Die Situation ist nicht schön, aber ich spüre, dass wir bei jedem der letzten Spiele einen Schritt nach vorn machen.“

Auch über die  neun Alleingänge mit null Toren in den Spielen gegen Nürnberg und Düsseldorf spricht Frank: „Es ist schwer zu erklären. Wenn du vorn in der Tabelle stehst, läuft es meist wie von selbst. Kriechst du im Tabellenkeller herum, haust du manchmal den Puck neben das Tor, wo du als Spitzenreiter in der gleichen Situation die Scheibe mit dem Hut versenkt hättest.“

Eisbär Mauer will Blick für den Nebenmann schärfen

Mauer weiß, was passieren muss. „Jetzt kommt es darauf an, dass wir bei unserem schnellen Spiel Kopf und Hände gleichzeitig betätigen. Du musst auch in heißen Phasen den Blick für den Nebenmann behalten und nicht wild drauflosdonnern. Mein Motto lautet deshalb: kühler Kopf und heiße Hände. Wenn wir das beherzigen, schießen wir auch Tore.“

Von 56 Spielen der beiden DEL-Gründungsmitglieder zeigten sich die Panther nur elfmal in der Hauptstadt bissig genug, um die Punkte mit nach Bayern zu nehmen. Frank Mauer will alles dafür tun, dass es dabei bleibt.

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