Eisbär Frank Mauer (Mitte) drängt Bietigheims Michael Keränen vom EHC-Tor weg. Keeper Juho Markkanen beobachtet das Treiben.
Eisbär Frank Mauer (Mitte) drängt Bietigheims Michael Keränen vom EHC-Tor weg. Keeper Juho Markkanen beobachtet das Treiben. Foto: Imago/Alexander Keppler

Mit geschwollener Brust sollten die Eisbären nach ihrem 5:2 (0:1, 1:1, 1:3)-Sieg beim Tabellenletzten Bietigheim Steelers nicht herumspazieren. Noch hängt der Meister auf dem eher bedauernswerten 13. Tabellenplatz. Wenigstens sorgten Giovanni Fiore, Kevin Clark, Manuel Wiederer und zweimal Zach Boychuk dafür, dass Frank Mauer bei seinem 750. DEL-Spiel nicht mit einer Klatsche vom Eis laufen muss.

„Ich bin stolz, in der DEL 750 Spiele abgeliefert zu haben“, sagt Mauer. Kann der Heidelberger auch sein, denn immerhin liegen auch noch drei Meistermedaillen in seinem Trophäen-Schrank. Einmal holte er den Titel mit den Adler Mannheim und zweimal mit den Roten Bullen aus München. Eigentlich will er den vierten Titel mit den Eisbären holen. Doch danach sieht es im Moment nicht aus, was den 34-Jährigen allerdings nicht sonderlich anficht, denn er glaubt: „Wir sind noch nicht dort, wo wir hinwollen, aber das wird, denn die Mannschaft hat Charakter.“

Eisbären machten aus dem Meisterstürmer einen Klasse-Verteidiger

Der erfahrene Nationalspieler mit olympischem Silberglanz von 2018 stieß eigentlich als Stürmer zu den Eisbären. Da aber bei Abwehrspielern im Moment beim Meister durch Verletzungen Not angesagt ist, stellte Trainer Serge Aubin Frank Mauer in die Abwehr.

Ein Volltreffer, denn Frank entpuppte sich als Mauer-Meister. Er schafft Ruhe vom Eisbärenkäfig und glänzt mit Maßvorlagen. Deshalb konnte Trainer Aubin in Bietigheim zufrieden feststellen: „Wir haben ein gutes Spiel gezeigt und dadurch ein gutes Ergebnis erzielt. Jetzt machen wir zwei Tage Ruhe und am Dienstag geht es in Köln weiter.“ Hoffentlich mit einem Sieg, denn da unten im Keller könnte es auf Dauer für die Eisbären ungemütlich werden.

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