Aus dem Trio ist mittlerweile ein Duo geworden: Jacob Ingham (l.), der zurück nach Nordamerika musste, Tobias Ancicka und Mathias Niederberger. Foto: City-Press/Mathias Renner

Sportlich sind die Eisbären voll im Soll. Mit dem 5:0 gegen die Krefeld Pinguine hat die Mannschaft von Trainer Serge Aubin den perfekten Jahresabschluss hingelegt und kann entspannt ins neue Jahr schauen, wo es dann im Januar mit neun Spielen richtig zur Sache geht. „Dass das kurzfristig so gut funktioniert, freut uns natürlich“, sagt EHC-Boss Peter John Lee. „Unser Trainerteam hat die Mannschaft bislang sehr gut eingestellt.“

Neben dem neuen Knallersturm um Matt White (31) und Kris Foucault (30), die gegen die Pinguine und Ex-Eisbär Constantin Braun (32) dreimal zuschlugen, sowie Center Mark Zengerle (31) steht die Abwehr bombensicher. Nur dreimal landete der Puck bislang im Eisbären-Tor, einmal davon beim Penaltyschießen in Wolfsburg (0:1). Aus dem Spiel heraus wurden Mathias Niederberger (28) und Tobias Ancicka (19) erst zweimal bezwungen. Das ist richtig stark.

Trainer Aubin mit Extralob für Keeper

Aubin spart auch nicht mit Extralob an seinen Keepern. Nach den warmen Worten für Ancicka nach seinem DEL-Debüt („Der Junge war fantastisch“) sah er diesmal Niederberger als Schlüssel für den klaren Erfolg gegen Krefeld. Er sagte: „Mathias hat einige große Paraden zum richtigen Zeitpunkt gezeigt.“ Ein Lob, das er zugleich an die starke Abwehr vor ihm weitergab: „Das spricht natürlich in allererster Linie für die Mannschaft – dafür, dass wir diszipliniert spielen und geduldig bleiben, auch wenn wir im vorigen Spiel kein Tor geschossen haben.“

Nach dem Rücktritt von Petri Vehanen wirkte die Lösung im EHC-Kasten nicht immer glücklich. An diesem Duo können die Eisbären über viele Jahre hinweg richtig viel Freude haben. Eine gute Nachricht zum Ende eines schwierigen Jahres.