Leo Pföderl wird in dieser Saison nicht mehr für die Eisbären auflaufen können. Foto: Imago

Eigentlich herrschte bei den Eisbären nach dem 4:1 in Mannheim eitel Sonnenschein. „Wir haben unheimlich geschlossen und kompakt gestanden, jeder hat alles gegeben und für den anderen gekämpft. Deswegen haben wir verdient gewonnen“, sagte Abwehrspieler Kai Wissmann, der einen bärenstarken Auftritt hingelegt hatte.

Doch am Abend folgten dann gleich zwei schlechte Nachrichten für den EHC. Wie man nicht gehofft hatte, aber befürchten musste, stellte sich die Verletzung bei Leo Pföderl (27) als gravierend dar. Der Torjäger zog sich beim Spiel in Schwenningen am Sonnabend (2:4) nach einem Zusammenprall mit Christopher Fischer eine Teilruptur des Innenbandes im rechten Knie zu. Somit wird Pföderl, der bereits 20 Tore erzielte und 17 Treffer vorbereitete, bis zum Saisonende ausfallen.

Haakon Hänelt verletzte sich an der Schulter

Und nicht nur das trifft die Eisbären. Haakon Hänelt (17), der sich seit vergangener Woche mit der U18-Nationalmannschaft auf die WM in den USA vorbereitet, wo er das deutsche Team als Kapitän angeführt hätte, verletzte sich an der linken Schulter. Auch er wird den Eisbären in dieser Saison nicht mehr helfen können.

Sportdirektor Stéphane Richer sagte: „Die Verletzungen sind natürlich bitter. Sowohl für die beiden Spieler als auch die Eisbären. Leo Pföderl ist einer unserer besten Stürmer und wichtiger Bestandteil unserer Mannschaft. Er hätte in den anstehenden Play-offs eine bedeutende Rolle eingenommen. Für Haakon tut es mir besonders leid, weil er die deutsche U18 Nationalmannschaft bei der WM als Kapitän angeführt hätte.“