Quarantäne statt Auswärtstrip: Frank Hördler und die Eisbären leiden unter einem Corona-Ausbruch. City-Press

Es wird immer schlimmer! Die Eisbären befinden sich weiter in Teamquarantäne und müssen am Montag neue Corona-Fälle melden. Damit ist klar: Das Eishockey-Chaos in DEL wird immer wilder. Nach bereits zwei abgesagten EHC-Spielen fällt auch das Duell bei Red Bull München am Dienstag ins Wasser.

Für die Eisbären war am Donnerstag wegen einer „Vielzahl an positiven PCR-Befunden“ vom zuständigen Gesundheitsamt die Quarantäne angeordnet worden. Aus diesem Grund konnten bereits die Auswärtsspiele der Eisbären in Nürnberg (4. März) und Iserlohn (6. März) nicht stattfinden.

Neue Corona-Fälle bei den Eisbären

Sportdirektor Stephane Richer erklärte am Tag des Ausbruchs: „Nun hat es leider auch uns getroffen. Trotz der größtmöglichen Vorsicht ist wieder deutlich geworden, wie unkontrollierbar die Pandemie ist. Natürlich respektieren wir die Entscheidung des Gesundheitsamts. Der Schutz unserer Spieler und Teammitglieder, aber auch unserer Gegner hat jetzt höchste Priorität. Ich wünsche allen Betroffenen nur das Beste.“

Doch statt Besserung kamen nun weitere Fälle hinzu, sodass die Eisbären-Quarantäne verlängert wurde und auch das Spiel in München abgesagt werden musste.

Richer hofft auf schnelle EHC-Rückkehr

Damit wird das Chaos in der DEL immer schlimmer. Derzeit sind auch die Nürnberg Ice Tigers, die Schwenninger Wild Wings und die Bietigheim Steelers in Isolation. Wann die Eisbären wieder in den Spielbetrieb zurückkehren, ist derzeit unklar.

Richer: „Wir stehen im ständigen Austausch mit den Behörden und natürlich auch mit der eigenen medizinischen Abteilung. Wir hoffen, dass wir möglichst schnell wieder aufs Eis zurückkönnen. Selbstverständlich steht aber die Gesundheit aller im Vordergrund, sodass wir nichts überstürzen werden.“

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