Konsequent: Kai Wissmann (M.) räumt DEG-Star Alex Barta ab. imago-images

Es hätte niemanden verwundert, wenn dem einen oder anderen Eisbären nach der Overtime-Niederlage gegen die Düsseldorfer EG (1:2) die Hutschnur geplatzt wäre. Unangenehm war das Spiel, sehr strategisch, zermürbend und auch noch mit dem besseren Ende für die Gäste.

„Das war auf jeden Fall eine Partie, wie wir sie schon vorher erwartet hatten“, erklärte Eisbären-Verteidiger Kai Wissmann nach der Pleite.

Der 23-Jährige ging vor allem auf mentaler Ebene hart mit sich und seinen Kollegen ins Gericht: „Wir dürfen diesen Frust, den Düsseldorf da in uns wecken will, überhaupt nicht zulassen. Und wenn wir ihn schon zulassen, dürfen wir ihn uns nicht anmerken lassen.“

Das habe schließlich, so Wissmann, dazu geführt, dass die Bären zu verbissen agiert haben. „Wir haben es irgendwann versucht zu erzwingen. Künftig müssen wir geduldiger bleiben und auf unsere Fähigkeiten vertrauen.“

Vor allem in Anbetracht dessen, dass da ja noch eine Play-off-Serie gegen die Düsseldorfer bevorstehen könnte. Doch auch deshalb sah Eisbär Wissmann die Pleite gegen die DEG als umso wertvoller an.

„Gerade in dieser Phase der Saison, so kurz vor den Play-offs, ist es wichtig, bei einem Sieg weder euphorisch noch bei einer Niederlage zu negativ zu sein. Auch in den Play-offs wird es solche Auf und Abs geben“

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