Haben allen Grund zur Freude: (v. l.) die Eisbären-Torschützen Lukas Reichel und Leo Pföderl sowie Jonas Müller. Foto: City-Press/Marco Leipold

Läuft! Nach dem ersten Auswärtssieg beim 5:2 in Krefeld fahren die Eisbären ein 4:2 (2:2, 0:0, 2:0) gegen die Kölner Haie ein, bleiben in der leider natürlich leeren MB-Arena ungeschlagen. So soll’s auch am Donnerstag  gegen Bremerhaven (20.30 Uhr) sein.

Köln kommt nach dem 0:5 im ersten Spiel in Berlin mit Wut im Bauch. Trainer Uwe Krupp, auch mal Eisbär, zieht alle Register, um seinen Ex-Klub zu überraschen. Wie geht das am besten? Klar, mit Ex-Eisbären.

James Sheppard, im ersten Duell verletzt und zuvor drei Jahre beim EHC, führt Regie. Landon Ferraro, auch Ex-Berliner, macht nach Zwischenstopp in Frankfurt in der DEL2 sein erstes (eher unauffälliges) Spiel im Haie-Trikot.

Pföderl ist in Tor-Laune

Marcel Müller, gebürtiger Berliner und von 2005 bis 2007 ein Eisbär, trifft sogar im Doppelpack zum 0:1 und 1:2 (7., 16.). Und dann ist da noch Justin Pogge. Der Ex-EHC-Goalie ärgert die Ex-Kollegen mit vielen starken Paraden, wo er nur kann.

Doch gegen Leo Pföderl, der im ersten Drittel mit seinen DEL-Toren Nummer 151 und 152 jeweils ausgleicht (12., 18.), ist er ebenso machtlos, wie gegen den Kracher von Marcel Noebels zum 3:2 (51.). Lukas Reichel macht ins leere Tor den Sack zu. Aktuelle Eisbären sind eben doch was anderes als ehemalige ...