So war es am 10. Dezember beim 3:1 der Eisbären in Berlin gegen Köln. Frans Nielsen traf, Kevin Clark bereitete ein Tor vor, Matt White (M.) legte sogar zwei Treffer auf.  Foto: City-Press/Marco Leipold

Beim 5:1 der Eisbären gegen Bremerhaven verzückte Matt White (32) die 2500 Zuschauer in der zu Coronazeiten ausverkauften MB-Arena mit drei tollen Toren. Am Dienstag in Köln (19.30 Uhr) will der US-Boy gerne nachlegen.

Mit aktuell 17 Treffern ist er hinter Wolfsburgs Chris DeSousa und Bietigheims Riley Sheen (beide 22) drittbester DEL-Torjäger. Dazu noch 21 Vorlagen – macht mit 38 Zählern Rang zwei in der Scorerwertung hinter DeSousa (39).

Berliner Luft tut gut

Scheint so, als bekäme ihm die Berliner Luft prima. Da muss sogar der große Schweiger schmunzeln: „Da könnte was dran sein. So gut wie bei den Eisbären habe ich mich lange nicht gefühlt.“

White, der in der DEL bei Augsburg und in der KHL Europa-Erfahrung sammelte, trägt das Eisbären-Trikot nämlich besonders gern: „Das Team macht es mir einfach. Alle helfen mir, damit ich Tore schießen kann.“

Besonders seine Sturmpartner Kevin Clark (33) und Frans Nielsen (37). Zusammen bringen die drei zwar über 100 Lebensjahre aufs Eis, glänzen aber mit einer Spiellaune vom Feinsten: „Da habe ich zwei schlaue Spieler, die mich wunderbar in Schusspositionen bringen. Danke dafür.“

Der Traum von einer vollen MB-Arena

Fehlt zum perfekten Glück eigentlich nur die Titelverteidigung und eine bis unters Dach gefüllte Halle. White, im zweiten Jahr beim EHC: „Es ist unheimlich schade, dass ich in unserer wunderbaren Arena noch nie vor vollem Haus spielen durfte. Das muss eine fantastische Atmosphäre sein. Vielleicht klappt das ja im Frühjahr bei den Play-offs.“

Aber erst mal sind jetzt die Haie dran. Matt White: „In Köln kommt es auf die ersten zehn Minuten an. Überstehen wir die gut, könnte es mit einem Sieg klappen.“