Vor dem Tor von Eisbären-Goalie Mathias Niederberger herrscht viel zu oft das blanke Chaos. Foto: City-Press/Marco Leipold

Kapitaler Fehlstart der Eisbären in den MagentaSport-Cup. Im Welli gibt’s beim DEL-light-Turnier mit acht Teams ein am Ende desaströses 1:5 (1:1, 0:2, 0:2) gegen die Schwenninger Wild Wings. Autsch!

Klarer können die Vorzeichen kaum sein. Hier der ausgeruhte Hauptrunden-Vierte der Vorsaison, der schon einige gute Testpartien in den Kufen hat. Da der Vorjahresletzte, der für sein erstes Spiel gut 600 km und knapp 19 Stunden Busfahrt (Quelle: Flixbus) in den steifen Waden hat. Auf wen würden Sie da setzen? Eben ...

28 Sekunden brauchen die Gäste, da trifft Ex-Bär Darin Olver zum 0:1. Als Parker Toumie ausgleicht (8.), scheint das Spiel in die vorhergesagten Bahnen zu gleiten. Von wegen!

Die Eisbären berennen das Schwenninger Tor, aber leider ziemlich planlos. Sie haben jede Menge Chancen, auch acht Überzahl-Situationen inklusive eines  5-gegen-3-Powerplays. Und was machen sie daraus? Sie scheitern an sich selbst und schießen Goalie Joacim Eriksson  berühmt. Puh!

Wie’s mit einem Mann mehr Eis geht, zeigen Andreas Thuresson (24.) und noch mal Olver (28.) – 1:3. Als auch die Schlussoffensive verpufft, wird’s peinlich. Thuresson (57.) und Colby Robak (58.) erhöhen auf 1:5.

Da staunt sogar Wild-Wings-Ass Christopher Fischer: „Wir wollten zwar gewinnen, aber damit haben wir nicht gerechnet.“ Die Bären schon gar nicht ...