Leo Pföderl erzielte das einzige Eisbären-Tor in München. Foto: Imago

Statt einen Eishockey-Feiertag zu feiern, müssen die Eisbären einen herben Dämpfer hinnehmen. Im Osterkracher bei Red Bull München unterliegt die Mannschaft von Serge Aubin mit 1:4 (1:1, 0:2, 0:1). Und muss mal wieder einsehen, wie hart dieser Gegner um Meister-Macher Don Jackson zu knacken ist.

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Dabei sind die Eisbären die ersten 15 Minuten Herr im fremden Haus. Und nach zehn Minuten liegt der Puck im Münchner Tor, weil vor dem Münchner Kasten seltenes Chaos herrscht. Frank Hördler schießt, Lukas Reichel hat viel Zeit, um Leo Pföderl zu bedienen. Und der erzielt seinen 20. Treffer in dieser Saison. Zum fünften Mal in den letzten sechs Spielzeiten knackte er diese Marke. 

4:1 statt Aufholjagd

Doch all zu glücklich wird er an diesem Tag dennoch nicht gewesen sein. Denn mit dem Ausgleich durch Maximilian Kastner (17.) geht die Stabilität beim EHC verloren. Innerhalb von 55 Sekunden muss Bären-Goalie Mathias Niederberger zwei weitere Male den Puck aus dem Netz fischen (21./22.). „Die sind stark rausgekommen, wir haben zu viel zugelassen“, erklärt EHC-Kapitän Frank Hördler.

Zur Aufholjagd kann der EHC nicht mehr blasen, weil die Mittel fehlen, um die Bullen noch mal auf die Hörner zu nehmen. Es kommt sogar noch schlimmer. Maximilian Daubner sorgt für den 4:1-Endstand. „Wir haben gut und selbstbewusst angefangen. Aber wir haben den Start ins zweite Drittel verschlafen. Im dritten Drittel haben wir noch mal was versucht, haben aber zu wenig Zweikämpfe gewonnen“, sagt Trainer Serge Aubin.

Jetzt gilt es sich zu schütteln, und es bei der Revanche am Dienstag (18.30 Uhr) besser zu machen.