Ex-Eisbär Louis-Marc Aubry ist ab sofort für Ingolstadt an der Kelle. Foto: City-Press/Moritz Eden

Drei Jahre stürmte Louis-Marc Aubry (29) für die Eisbären, sammelte in insgesamt 136 Spielen für den EHC 88 Scorerpunkte (36 Tore/52 Vorlagen). Doch nach der wegen Corona vor den Play-offs abgebrochenen Saison 2019/20 gab es für den Center kein Vertragsangebot mehr von den Hohenschönhausern. Jetzt hat der Lange (1,94 m) einen neuen Arbeitgeber: Er wechselt zum DEL-Konkurrenten Ingolstadt. 

In seinem letzten Eisbären-Jahr bekam Aubry, der eigentlich immer erst in den Play-offs so richtig aufdrehte, die Schlittschuhkufen nicht mehr wie gewollt aufs Eis. Auch, weil ihn eine hartnäckige Knieverletzung satte acht Wochen zum Zuschauen zwang. 

Jetzt ist er wieder voll im Saft und die Panther sind heilfroh, dass sie ihn haben. ERC-Sportboss Larry Mitchell schwärmt: "Louis-Marc ist ein gestandener DEL-Spieler im besten Eishockey-Alter, der sehr körperlich spielt und dahin geht, wo es wehtut. Große, kräftige Mittelstürmer sind immer mehr gefragt. Und er hat in Berlin gezeigt, dass er ein richtiges Play-off-Monster sein kann."

Als das Angebot kam, brauchte Aubry nicht lange, um zuzusagen: "Ich habe am 11. November Geburtstag und an dem Tag kam auch der Anruf von Larry Mitchell. Von daher dachte ich, das passt ganz gut."