Das gab es lange nicht mehr: Die Eisbären gehen auf eine Ehrenrunde vor Fans. City-Press/Jan-Philipp Burmann

Das geht ja mal richtig gut los! Die Sommerpause der Eisbären ist vorbei und beim ersten Training im Wellblechpalast heizen 750 Fans ihren Meisterhelden und den Neu-Bären stimmgewaltig ein. Fünf Minuten, bevor Mathias Niederberger als erster EHC-Profi aufs frisch zubereite Eis klettert, geben die Trommeln den Weckruf für ein Gänsehaut-Training, das die Geisteratmosphäre der Vorsaison endgültig vertreibt. Und dann ertönt von den Tribünen der schönste Schlachtruf überhaupt: „Deutscher Meister EHC“.

Marcel Noebels genießt die Atmosphäre

Nicht nur die fünf neuen Stammkräfte Kevin Clark, Morgan Ellis, Manuel Wiederer, Nicholas Jensen und Yannick Veilleux werden bei der Unterstützung Gänsehaut bekommen haben. Auch all jene Cracks, die letztes Jahr nach Berlin kamen und mit den Bären Titel Nummer acht feierten, kamen bislang leider noch nicht in den Genuss, derart dynamisch angefeuert zu werden. Kein Wunder, dass über das eine oder andere Gesicht ein Lächeln huscht, als Co-Trainer Craig Streu eine Viertelstunde später die Mannschaft erstmals vor der Taktiktafel versammelt. Beim Penaltyschießen tobt der Welli bei jedem Treffer – schöner kann ein Training kaum sein. Und natürlich darf auch eine lange vermisste Ehrenrunde mit anschließendem „Humba, humba tätärätäta“ nicht fehlen!

„Das war total schön, wir haben das alle vermisst“, sagt Stürmer Marcel Noebels hinterher, „hoffentlich ist es ein Anfang, wir hoffen natürlich, dass wir zum Saisonstart so viele wie möglich bei uns ins Stadion kriegen. Jeder weiß, wie sehr wir die Fans in Berlin brauchen.“