Torhüter Mathias Niederberger war in Straubing wieder zu Stelle, sicherte mit 31 Paraden den 4:0-Sieg der Eisbären.  City-Press

Auf geht’s, Eisbären! Mit dem starken 4:0 in Straubing sollte genug Selbstvertrauen getankt sein, um am Freitag bei der Neuauflage des Meister-Finales gegen Wolfsburg (19.30 Uhr, MB-Arena) im dritten Anlauf den ersten Heimsieg einzufahren. Auch wenn die Grizzlys als Tabellenführer anreisen.

Anders als beim 0:3 gegen Mannheim stimmten diesmal Einsatz und Laufbereitschaft. Trainer Serge Aubin: „Jeder hat vollen Einsatz gebracht. Wir haben stark gespielt und gute Spielzüge aufgezogen.“

Niederberger gleich auf Top-Niveau

Auch die Special Teams funktionierten. Blaine Byron (16.) und Frank Hördler (49.) trafen im Powerplay, in Unterzahl wurde nichts zugelassen. Byron packte das 4:0 (57.) ins leere Tor sogar bei drei gegen sechs Feldspieler drauf.

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Und zwischen den Pfosten feierte Mathias Niederberger sein Comeback. Drei Spiele war der Nationaltorwart – super vertreten von Tobias Ancicka –   wegen Wehwehchen nicht im Kader. Niederberger beruhigt: „Nichts Schlimmes, das war eine Vorsichtsmaßnahme.“ In Straubing trumpfte der Fänger auf, als wäre er nie weggewesen, entnervte die Tigers mit starken 31 Paraden.

Eisbären brauchen Geduld

Der Goalie, seit der WM im Frühjahr in Lettland beim sensationellen 3:1 im Gruppenspiel gegen den späteren Weltmeister Kanada als „Krake von Riga“ verehrt, blieb wie immer bescheiden: „Ich freue mich natürlich, dass ich zurückkommen und der Mannschaft so helfen konnte. Aber sie hat mir auch sehr geholfen. Den Sieg mache ich fest an unserer Geduld, die wir übers ganze Spiel hatten.“

Geduld ist vielleicht auch der Schlüssel zum ersten Heimsieg, vor den eigenen Fans wollen die Bären noch zu schnell zu viel. Niederberger verspricht: „Die Mentalität, die wir auswärts haben, sollten wir mitnehmen. Wir arbeiten daran, dass es zu Hause auch so wird.“

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