Eisbär Ryan McKiernan haut sich gegen Trevor Parkes (r.) und Co. mächtig rein. Foto: City-Press

Die Eisbären verlieren Teil 1 des Doppeltests gegen RB München 2:3 (0:2, 2:0, 0:1). Am Sonntag (14.30 Uhr) gibt es im Welli gleich die Chance zur Revanche.

Man zuckt schon zusammen, wenn Hallensprecher Uwe Schumann ins Mikro donnert: „Wir sind ausverkauft.“ Was sonst bei 14.200 Zuschauern in der Arena am Ostbahnhof der Fall ist, gilt diesmal für 214 Fans im Welli. Mehr sind in Corona-Zeiten nicht drin. Man könnte weinen – und ist doch froh, dass es überhaupt wieder Eisbären live gibt ...

Und die bekommen ohne die geschonten Mathias Niederberger, PC Labrie, Mark Olver, Tine Braun und Leo Pföderl – dafür aber mit fünf Talenten der LA Kings –  gleich hautnah mit, dass München in der Vorbereitung weiter ist und mehr als ein Spiel in den Kufen hat.

Nach einem Doppelschlag innerhalb von 68 Sekunden durch Maxi Daubner (18.) und Trevor Parkes (19.) führen die Bullen 2:0. Parker Toumie (32.) und Marcel Noebels (39.) gleichen im zweiten Drittel aus, Philip Gogulla sorgt 100 Sekunden vor Schluss für den späten Bären-K.o. (59.).

Cheftrainer Serge Aubin hinterher: „Das erste Drittel haben wir ein bisschen verschlafen, vielleicht auch, weil wir nervös waren. Man darf nicht vergessen, dass wir heute mit einem sehr jungen Team gespielt haben. Ab dem zweiten Drittel waren wir dann voll da und haben sehr gut gespielt. Das Gegentor am Ende resultierte aus einem Wechselfehler unsererseits. Insgesamt bin ich aber zufrieden.“