So kann man das mal machen: Kris Foucault trifft nach 11 Sekunden zum 1:0 für die Eisbären. Foto:  imago images/osnapix

Endlich! Jetzt ist auch dieser Bann gebrochen: Mit einem 5:2 (3:1, 1:0, 1:1) bei den Krefeld Pinguinen gelingt den Eisbären im vierten Anlauf der erste Auswärtssieg in dieser DEL-Saison. Beim Schlusslicht der Nord-Gruppe war das aber auch fast schon Pflicht. 

Und die Bären legen los wie die Feuerwehr. Kris Foucault trifft zum 1:0, da stehen gerade mal 11 (!) Sekunden auf der Uhr. Sollte Krefeld tatsächlich was geplant haben, um den schlechtesten Saisonstart aller DEL-Zeiten noch abzuwenden, es ist mit Blitz-Gegentor dahin. Acht Pleiten zum Beginn, Köln (2008/09) und Ratingen (1994/95) beendeten ihre Horror-Serien jeweils nach sieben Niederlagen. 

Denn auch wenn Filips Buncis in Überzahl der Ausgleich gelingt (16.) und EHC-Goalie Tobias Ancicka in seinem zweiten Saisonspiel das erste reguläre Gegentor schlucken muss (zuvor 0:1 nach Penaltyschießen in Wolfsburg) – die Gastgeber mit den Ex-Eisbären Tine und Lolle Braun, Alex Trivellato sowie Torwart Marvin Cüpper suchen noch nach ihrer Wettbewerbsfähigkeit.  

Pföderl feiert Tor-Jubiläum

Leo Pföderl, der bei seinem 150. DEL-Tor einen Schuss von Frank Hördler perfekt abfälscht (18.), und Giovanni Fiore im Powerplay, der bei seinem ersten Treffer für die Eisbären überhaupt gleich seinen Schläger zerbricht (20.), erhöhen noch vor der ersten Pause auf 3:1. 

Und anders als beim 4:5 in Düsseldorf, als die Jungs von Trainer Serge Aubin eine 3:0-Führung herschenken, bleiben die Hohenschönhauser diesmal konzentriert. Parker Toumie, der von Mark Olver angeschossen wird (24.), und Lukas Reichel völlig frei am Pfosten schrauben das Ergebnis auf 5:1. Brett Olsens 5:2  (55.) - geschenkt.