Sichtlich mitgenommen: Eisbären-Trainer Serge Aubin.
Sichtlich mitgenommen: Eisbären-Trainer Serge Aubin. Imago/Jan Huebner

Abstiegsplatz und der nahe Schein der Roten Laterne kratzen an den Nerven der Eisbären. Coach Serge Aubin verließ lange vor Trainingsende offensichtlich sauer das Eis. Der sonst so freundliche Kanadier wollte auch nicht sprechen. Emotionen in der Eisbären-Krise: EHC-Coach Aubin war plötzlich weg!

„Ich habe Arbeit“, ließ er ausrichten. 15 Minuten später stellte sich der Eisbären-Trainer dann doch zum Gespräch. Immer noch etwas angekratzt, platzte es aus Aubin heraus. „Wir dürfen nicht nur vom besseren Spiel reden. Wir müssen es auch machen.“

Coach Serge Aubin: Krise Neuland für Eisbären

Mit Blick auf die Niederlage in Frankfurt schlug der Kanadier allerdings leicht versöhnliche Töne an: „Wir haben ein gutes Spiel gemacht. Trotzdem unterlief uns wieder ein Fehler zur falschen Zeit. Wir haben auch ein gutes Unterzahlspiel hingelegt. Noch besser sind wir, wenn wir uns gar keine Strafen einfangen und dafür mit voller Power stürmen und Tore schießen.“

Aubin gibt zu: „Solche Formwellen, dass ein Meister in die Abstiegsregionen rutscht, erlebte ich bisher nur bei anderen Vereinen.“ Klar ist: Freitag gegen Bremerhaven will Aubin endlich wieder einen Sieg sehen.

Mentaltrainer soll Eisbären wieder fit machen

Seinen Teil dazu beitragen will auch Mentaltrainer Markus Flemming. Der studierte Psychologe war in Düsseldorf Profi und weiß, wie die Spieler ticken: „Die Jungs sind alle gestandene Profis und wissen, wo es dem Team und ihnen selbst fehlt. Natürlich sind sie angefressen. Ich versuche in Gesprächen, für eine positive Stimmung zu sorgen. In letzter Zeit konsultierten mich wieder mehr Spieler. Das ist ein positives Zeichen.“

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