Kevin Clark (r.) gratuliert Matt White zu dessen Tor zum 3:1 in Krefeld. Foto: City-Press

Matt White (32) macht genau da weiter, wo er in der Meister-Saison aufgehört hat. Der Eisbären-Stürmer liefert, hat nach sieben Spielen schon wieder fünf Tore und eine Vorlage auf dem Konto und eine stolze +5 in der wichtigen Plus/Minus-Statistik (bei Tor bzw. Gegentor auf dem Eis).

Beim 3:1 in Krefeld, dem vierten Sieg im vierten Auswärtsspiel, setzte der Ami den Schlusspunkt unter die Partie (49.) und sagt nicht ohne Stolz: „Das war wirklich schwer. Aber es zeigt den großen Charakter der Mannschaft, dass wir uns nicht frustrieren ließen und immer auf Kurs geblieben sind.“

„Getan, was getan werden musste“

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Mit seiner ganzen Erfahrung zieht White den Schluss: „Für das Team ist es viel besser, wenn wir schon früh in der Saison lernen, solche engen Spiele zu gewinnen, in denen für uns lange nicht viel geht.“

Zwei Drittel war der DEL-Letzte Krefeld fast auf Augenhöhe, lag nach einem Powerplay-Tor vorn. Im Schlussabschnitt zeigten die Eisbären dann ihre Krallen, trafen dreimal und damit auch den Nerv von Serge Aubin.

Aubin lobt Eisbären-Comeback

Der Trainer lobte dann auch: „Mir hat gefallen, wie wir zurückgekommen sind. Wir sind bei unserer Linie geblieben. Meine Jungs haben nicht über die gesamte Zeit ihr volles Potenzial ausgeschöpft, aber dann getan, was getan werden musste.“ 

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