Faust drauf! Eisbären-Stürmer Marcel Noebels bleibt auch in der Freude über das 3:2 bei den Adler Mannheim hoch konzentriert. Foto: City-Press/Soerli Binder

Sportchef Stéphane Richer konnte am Sonnabend glücklich seinen 56. Geburtstag feiern. Entspannt und zufrieden ist er erst, wenn seine Eisbären am Sonntag (17 Uhr, MB-Arena) auch Spiel drei im Halbfinale gegen Mannheim (Best-of-Five) gewinnen und in die Final-Serie einziehen.

Kann der Titelverteidiger an die starken Leistungen in den ersten Duellen mit dem Erzrivalen (4:3 n. V. in Berlin, 6:3 in Mannheim) anknüpfen, könnte das klappen. Aber eine alte Eishockey-Weisheit besagt auch: Der Sieg, um eine Serie zuzumachen, ist immer auch der schwerste.

Eisbären-Trainer Serge Aubin warnt

Deshalb warnt Trainer Serge Aubin vor verfrühter Euphorie: „Es ist noch ein langer Weg.“ Klar, aber der Coach weiß auch, was sein Team so stark macht: „Wir haben nie aufgegeben und wir werden nie aufgeben. Das ist schon die gesamte Saison über so. Ich bin wirklich stolz auf die Jungs.“

Blaine Byron, der mit dem 2:2 (48.) die Wende einleitete und später noch das 5:2 (57.) nachlegte, sagt es so: „Wir haben Charakter bewiesen.“

Eisbären-Stürmer Marcel Noebels lobt

Auch Marcel Noebels, der den Ausgleich und das 3:2 durch Leo Pföderl (55.) mit vorbereitete, ist guter Dinge: „Wir lagen erstmals in den Play-offs hinten, aber wir waren nicht überhastet, das war wichtig. Keiner hat irgendwie den Faden verloren, ist vom Spielsystem abgekommen.“

Macht’s Sonntag noch mal so, dann dröhnt es durch die MB-Arena: Finaaaaale, oho!

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