Austin Ortega verlässt die Eisbären. imago-images/Eibner

In schweren Zeiten steht der Eishockeysport zusammen! Wie die Eisbären am Donnerstag bekanntgaben, hat sich die Vereinsführung mit den Spielern darauf geeinigt, im Zuge der Corona-Krise bis auf weiteres auf 25 Prozent ihres Gehaltes zu verzichten. Das gilt übrigens für die komplette DEL, auch die anderen Teams haben diese Vereinbarung mit ihren Spielern getroffen. Mit dem Verzicht soll das Fortbestehen der Vereine und damit auch der Liga gesichert werden.

"Wir sind auf sehr viel Verständnis gestoßen, unsere Jungs wissen, was auf dem Spiel steht“, sagt Eisbären-Geschäftsführer Peter John Lee. „Es war nicht selbstverständlich und kein leichter Schritt für jeden Einzelnen, aber wir haben die Probleme lösen können. Wir haben ein tolles Team und danken allen für ihr Entgegenkommen", erklärte Eisbären-Boss Peter-John Lee. 

Einzig Flügelstürmer Austin Ortega entschied sich dagegen, dem Gehaltsverzicht zuzustimmen und verlässt die Eisbären. "Wir danken Austin Ortega für seinen Einsatz im Eisbären-Trikot und wünschen ihm für seine Zukunft alle Gute", erklärte Sportchef Stéphane Richer ohne Groll.

Dabei haben die Eisbären nun sogar etwas mehr Zeit um einen Ersatz für Ortega zu finden. Wie die DEL weiterhin bekanntgab, wird die Saison frühestens Anfang November starten. "Besonders die Verbote im Hinblick auf Großveranstaltungen, die zum Beispiel in Berlin und Baden-Württemberg bereits bis Ende Oktober feststehen, erlauben uns keine andere Entscheidung. Andererseits gewinnen wir somit wertvolle Zeit, um mit Unterstützung der Politik die Chance zu erhöhen, ab November wieder vor Zuschauern Eishockey zu spielen“, sagte Ligachef Jürgen Arnold.