Passt gut zusammen: Trainer Serge Aubin und die Eisbären. Foto: Imago

Am Sonntag startet für die Eisbären mit dem Heimspiel gegen die Augsburger Panther (17 Uhr/Magentasport) die zweite Saisonphase. Aber schon jetzt wird an der Zukunft getüftelt: Der auslaufende Vertrag von Trainer Serge Aubin, 46, wurde um zwei Jahre verlängert.

Sportdirektor Stéphane Richer, 54, lobt seinen kanadischen Landsmann in höchsten Tönen. „Wir sind sehr zufrieden mit Serge Aubins Arbeit in den letzten zwei Jahren“, sagte er. „In seiner ersten Spielzeit in Berlin hat er mit der Platzierung unter den Top vier gezeigt, dass er die richtigen Impulse auf der Trainerbank gesetzt hat. Auch in der schwierigen laufenden Saison spielen wir sehr erfolgreich.“

Rückkehr des Powerhockeys

Bei den EHC-Fans gab es anfangs große Vorbehalte gegen Aubin. Zusammen mit Richer verantwortete er das Geschick der Hamburg Freezers, ehe an der Elbe 2016 die Lichter ausgingen. Die Anschutz Entertainment Group hatte sich als Eigner entschieden, sich in der DEL auf die Eisbären zu konzentrieren.

Sportlich kann es inzwischen keinerlei Vorbehalte gegenüber Aubin mehr geben. Schon in der vergangenen Saison erfreuten die EHC-Auftritte die Fans, als sie noch dabei sein durften. Selbst Niederlagen machten Spaß. Mit diesem Powerhockey wurden Erinnerungen an erfolgreiche Zeiten wach.

2,167 Punkte pro Spiel

Und in dieser Saison legten die Bären trotz der besonderen Umstände noch mal zu. Die Nordgruppe schlossen die Bären mit 2,167 Punkten pro Spiel ab. Mit 98 Toren stellen sie die beste Offensive der Liga, mit nur 54 Gegentoren liegen sie in dieser Statistik auf Platz zwei. Und in der Form der letzten Wochen ist Aubins Mannschaft alles zuzutrauen.

Aubin selbst hält sich gewohnt vornehm zurück, er sagt über das neue Arbeitspapier nur: „Ich freue mich, dass wir unseren Weg zum Erfolg gemeinsam fortsetzen.“